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Transkulturelles Erbe - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533635
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Institut für Kunst- und Bildgeschichte    30.03.2020 - 27.04.2020    aktuell
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Wichtige Änderungen

Das Seminar wird zusammen mit Frau Dr. Heike Oevermann vom Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung angeboten. Es dient der Vermittlung von theoretischen Grundlagen und der vertiefenden Diskussion. Ob auch Termine an transkulturellen Orten und Räumen Berlins stattfinden können, kann beim derzeitigen Verlauf der Corona-Pandemie nicht prognostiziert werden.
Für die Zulassung zum Seminar ist eine Anmeldung in AGNES Voraussetzung. Die Veranstaltung findet an den benannten Terminen bis auf Weiteres auf digitalem Weg (Videokonferenz, voraussichtlich Zoom) statt. Hierzu erhalten Sie von den Seminarleiter*innen noch nähere Informationen.

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 wöch 28.04.2020 bis 14.07.2020 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.12 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kappel, Kai, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Spätestens seit dem europäischen Erbejahr ECHY 2018 mit dem Thema Sharing Heritage ist eine Diskussion wieder in den Blickpunkt gerückt, die sich mit Kulturerbe und ihren Grenzziehungen beschäftigt. Dass dabei die Verbindungen zwischen kulturellen und nationalen Grenzziehungen thematisiert werden, liegt nicht zuletzt in der Geschichte der Denkmal- und Kulturerbepflege begründet. Dagegen kann transkulturelles Erbe nicht eindeutig einer gesellschaftlichen Gruppe und/oder einem kulturellen bzw. nationalen Raum zugeordnet werden. Transkulturelles Erbe, so die Folgerung, unterläuft somit eindeutige Zugehörigkeitsmarkierungen, denn das Transkulturelle bezieht sich auf Einflüsse, Anreicherungen und Austauschprozesse, die oftmals auf Wissen, Mobilität und Migration beruhen.

Transkulturelles Erbe wird in der Forschung in Hinblick auf drei Aspekte diskutiert: Erstens als transkulturelles Erbeobjekt, das durch materielle und personelle Ströme Ort und Raum überschreitet, zweitens als transkulturelle Erbekonstruktion, die sich durch soziale Prozesse der Migration und Identitätszuschreibung herausgebildet hat, und drittens als transkulturelles Erbe, dass durch den Transfer von Begriffen und Konzepten entsteht. Ergänzt werden könnten sogenannte globale Erbebezüge, wie sie beim industriellen Erbe global agierender Firmen (AEG, Siemens) zu erkennen sind. Gleichzeitig kann Transkulturalität auch als Methode verstanden werden, die das Hybride, Flüchtige, Plurale untersucht, sowohl am Objekt, wie in der Prozesshaftigkeit und Relationalität von Erbe und der sozialen Interaktion.

Zentral steht im Seminar zunächst die Frage, wie das transkulturelle Erbe beschrieben und analysiert werden kann, bzw. selbst als Methode das Verständnis von Erbeobjekt und Erbekonstruktion prägt. Im Kontext der gesellschaftspolitischen Dimension ist zudem kritisch zu diskutieren, inwieweit das Transkulturelle zu einer offenen und wertepluralen Denkmal- und Kulturerbepflege beitragen kann.

In dem Seminar werden neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen und der vertiefenden Diskussion auch Termine an transkulturellen Orten und Räumen Berlins stattfinden. Das Seminar wird zusammen mit Frau Dr. Heike Oevermann vom Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung angeboten.

Für die Zulassung zum Seminar ist die Anmeldung in AGNES Voraussetzung sowie die Übernahme eines der Referatsthemen ausschließlich persönlich in der ersten Seminarstunde.

 

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

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