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Werkstatt Wissensproduktion – Kritisches Reflektieren in dekolonial-indigenen Methodenansätzen - Detailseite

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Tutorium Veranstaltungsnummer 53776
Semester WiSe 2019/20 SWS 1
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 12:00 bis 14:00 Einzel am 16.12.2019
Einzeltermine anzeigen
edison höfe - 117 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
iCalendar Export Fr. 09:00 bis 14:00 Einzel am 10.01.2020
Einzeltermine anzeigen
edison höfe - 117 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
iCalendar Export Fr. 09:00 bis 14:00 Einzel am 24.01.2020
Einzeltermine ausblenden
edison höfe - 117 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Einzeltermine:
  • 24.01.2020
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
N.N., 
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   2+1  1 -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Besonders wir, hier am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften lernen, lesen und
schreiben oft thematisch über gesellschaftlich relevante Aspekte aus Ländern des Global
Südens. Wir setzen uns mit Texten auseinander, die politisch-soziale Themen beleuchten.
Und gleichzeitig haben wir als Lesende unterschiedliche Persönlichkeiten, Interpretationen
und Zugänge, die mit unserer eigenen Positionierung und räumlichen Verankerung in
einem globalen Prozess von Wissensproduktionen zu tun haben. Alternative, dekoloniale
bzw. indigene Zugänge, Hintergründe und Ergebnisse von Wissensproduktionen, werden
oftmals ausgeblendet, verzerrt, marginalisiert bzw. nicht als gleichwertiges Wissen erkannt
und anerkannt. Dies betrifft uns als Forschende, wenn wir Sachverhalte erforschen,
Personen interviewen, oder wissenschaftliche Texte von AutorInnen lesen. Auch
(neo-)koloniale Hintergründe können akademische Tätigkeiten und auch Feldarbeiten
beispielsweise im zivilgesellschaftlichen Bereich, beeinflussen.
Ziel
Dieses Tutorium soll zum kritischen wissenschaftlichen Denken anregen und eine erste
Einführung in die Ansätze alternativer, dekolonial-indigener Epistemologien und kritischer
Methodologien bieten. Egal, in welcher Studienphase Du Dich befindest, ob Erstsemester
eines Bachelorstudiengangs oder mitten im Masterstudium, um die kritische Brille des
Betrachtens Deiner und anderer Forschungsmethoden aufzusetzen, ist es immer der
richtige Zeitpunkt.
Ablauf
In aktiven Übungen, hören wir unter anderem in die Podcast-Reihe „Passing the
Microphone - Critical Alternative Research Methods“ hinein, welches eine Produktion von
HU-Studentinnen einer Projektarbeit des Seminars “Fieldwork under Fire -Volatilität,
Hegemonie, Neo-Kolonialität und Wissensproduktion im Globalen Süden im Kontext von
Gender, Displacement und Aktivismen” des IAAW im SoSe 2019 war. Zudem klären wir
Grundbegriffe und gehen gemeinsam durch praktische Beispiele aus der Realität der
Wissensproduktionen und diskutieren diese. Darauf aufbauend lesen wir Textausschnitte
von AutorenInnen wie Chilisa, Boaventura Santos oder Ackerly & True. Diese
WissenschaftlerInnen beleuchten die Eigenschaften und Voraussetzungen, die wir als
Forschende mitbringen und sie wollen de-kololoniale Dynamiken und Perspektiven
nahelegen. In Diskussionen und aktiven Gruppenarbeiten, erarbeiten wir erste
reflektierende Denkstöße die unseren Wissensproduktionen eine vielleicht ganz neue
Perspektive verleiht.
Teilnahmekriterien
Das Tutorium steht für den Dialog mit der Wissenschaft und dient als Raum zur
Umsetzung eigener Forschungsinteressen, die Ihr aus den verschiedensten
Schwerpunkten mitbringt. Interessierte, vom Thema berührte und dem Konzept des
Forschungsorientierten Lernens und Reflektierens gegenüber aufgeschlossene
Studierende des IAAW sind herzlich willkommen. Es ist wünschenswert, dass
Teilnehmende an allen drei Terminen anwesend sein. Diejenigen, die alle drei Teile
besuchen und eine schriftliche Ausarbeitung verfassen, haben die Möglichkeit 2 LPs zu
erhalten. Je nach den Wünschen der TeilnehmerInnen wird das Tutorium entweder auf
Deutsch oder auf Englisch durchgeführt. Wortbeiträge in beiden Sprachen sind
willkommen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, jedoch die Bereitschaft zum kritischen
Reflektieren.

Bemerkung

nadine.heil@hu-berlin.de

BITTE ANMELDEN!

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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