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Beethoven-Lektüren: Stoff, Form und Gehalt in den Ouvertüren - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53456
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 16:00 bis 18:00 wöch Institutsgebäude - 401 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schaper, Christian , M. A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Bachelor of Science  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Beethovens Ouvertüren bilden ein Korpus von nicht mehr als zehn Werken, die mehr oder weniger zum heutigen Standardrepertoire zählen, aber nur scheinbar eine einheitliche Gattung bilden. Unter den verschiedenen Kontexten, denen sie mit Ausnahme der Ouvertüre Zur Namensfeier sämtlich entstammen – Schauspielmusiken, Balletten und der Oper Fidelio, zu der bekanntlich nicht weniger als vier verschiedene Ouvertüren vorliegen – stehen in diesem Seminar die (musik-)dramatischen Zusammenhänge im Zentrum des Interesses. Damit gerät zum einen Beethoven als Leser in den Blick, und insofern auch die Frage, wie viel sich über den Komponisten als Rezipienten etwa der Schauspiele von Goethe (Egmont), August von Kotzebue (König Stephan, Die Ruinen von Athen bzw. Die Weihe des Hauses) und Heinrich Joseph von Collin (Coriolan) überhaupt ermitteln lässt. Zum anderen werden wir in einem «close reading» von Text und Musik der Formenkunst Beethovens nachspüren, also der Frage, inwieweit (und wie genau) er im Rahmen der verfügbaren musikalischen Ablaufmodelle auf programmatisch-dramatische Vorlagen zu reagieren vermag.

Literatur

Steven Vande Moortele, The Romantic Overture and Musical Form from Rossini to Wagner, Cambridge 2017.

Oliver Korte u. Albrecht Riethmüller (Hgg.), Beethovens Orchestermusik und Konzerte (= Das Beethoven-Handbuch 1), Laaber 2013.

Sven Hiemke (Hg.), Beethoven-Handbuch, Kassel 2009.

Matthias Corvin, Formkonzepte der Ouvertüre von Mozart bis Beethoven (= Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft 3), Kassel 2005.

Lauri Suurpää, Music and Drama in Six Beethoven Ouvertures. Interaction Between Programmatic Tensions and Tonal Structure (= Studia musica 8), Helsinki 1997.

Albrecht Riethmüller, Carl Dahlhaus u. Alexander L. Ringer (Hgg.), Beethoven. Interpretationen seiner Werke, 2 Bde., Laaber 1994.

Susanne Steinbeck, Die Ouvertüre in der Zeit von Beethoven bis Wagner. Probleme und Lösungen (= Freiburger Schriften zur Musikwissenschaft 3), München 1973.

Prüfung

Hausarbeit

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin