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Die Wiederverzauberung des Langweiligen: Digitale Ethnographie in der Wissenschaftsforschung - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53168
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    18.04.2020 - 23.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Zentrale Frist    01.02.2020 - 14.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 12:00 bis 16:00 14tgl.     findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Heßelmann, Felicitas verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Wissenschaftliches Arbeiten und Forschen ist heute geprägt vom Umgang mit digitalen Tools – von aufwendigen bildgebenden Verfahren und komplexen numerischen Simulationen bis hin zu PowerPoint und PDF-Viewer bestimmt die Arbeit am Computer häufig den akademischen Alltag. Besonders unauffällige, scheinbar langweilige Programme wie MS Office – Anwendungen, eMail-Programme oder Literaturverwaltungstools sind dabei weit verbreitet und strukturieren gerade durch ihren alltäglichen, unaufdringlichen Charakter die Art und Weise, wie Wissen produziert, dokumentiert, publiziert und verhandelt wird. Um die Auswirkungen derartig banaler Anwendungen empirisch in den Blick zu bekommen, muss eine Forschungsmethode daher immer auch eine Verfremdung des Alltäglichen und eine Wiederverzauberung des Langweiligen leisten. Das Seminar widmet sich der Frage danach, wie sich der Einfluss digitaler Tools auf Wissensproduktion und -verbreitung empirisch erfassen lässt. Dazu sollen Methoden der digitalen Ethnographie im Seminar vorgestellt und von den Teilnehmer*innen an ausgesuchten Fällen in kleineren Forschungsübungen praktisch angewendet werden. Ziel ist es, einen praktischen Einblick in die digitale Ethnographie als Methode der interpretativen Sozialforschung zu gewinnen und ihre Anwendung im Kontext der Wissenschaftsforschung zu üben.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin