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Feministische politische Theorie: Kritik an Grundlagentexten des Liberalismus - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 51087
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 239 Invalidenstraße 110 (I 110) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Schroth, Sophia
Stibor, Leonie
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Das Projekttutorium befasst sich über zwei Semester hinweg mit verschiedenen feministischen Kritiken an Theorien des Liberalismus.

 Im Wintersemester wenden wir uns der feministischen Kritik an klassischer liberaler politischer Theorie zu. Beginnen werden wir mit der feministischen Rezeption antiker politischer Philosophie (Platon, Aristoteles). Danach arbeiten wir uns über die Kritik an kanonischen Theorien des 17.-19. Jahrhunderts (Hobbes, Locke, Rousseau, Kant) zu frühen feministischen Positionen (Wollstonecraft, J. S. Mill). Schließlich setzen wir uns intensiv mit der feministischen und antirassistischen Kritik an den klassischen Vertragstheorien (Pateman, Mills) auseinander. 

Im Sommersemester konzentrieren wir uns auf die feministische Auseinandersetzung mit den Idealtheorien von Rawls und Dworkin und thematisieren verschiedene Gegenentwürfe zu liberalen politischen Theorien. Dazu lesen wir Texte, die die idealtheoretische Methode kritisieren (O’Neill, Mills, Pateman), eine liberale Korrektur der idealtheoretischen Methode vorschlagen (Moller Okin, Robeyns), einen radikalen feministischen Liberalismus vertreten (Nussbaum), feministische Konzepte der Autonomie (Oshana) und der Freiheit (Hirschman) anbieten, und beschäftigen uns mit radikal nichtidealer politischer Theorie (Anderson, Young, MacKinnon). Am Ende möchten uns dazu positionieren können, was wir für eine sinnvolle und ertragreiche Kritik halten.“

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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