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Der Konstitutivismus: Zwischen Handlung und Normativität - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 51046ÜWP
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 12:00 bis 14:00 wöch 15.10.2019 bis 11.02.2020  Institutsgebäude - 0.01 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Unterrichtsraum)   findet statt     8
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Meyer, Thomas
Prüfungen / Module
Prüfungs- bzw. Modulnummer Modul
27901 Philosophie: Überfachlicher Wahlpflichtbereich

Prüfungsformen:
PT Projekttutorien, M mündlich, S schriftlich, KL Klausur, HA Hausarbeit, B Bachelorarbeit, MT Masterarbeit, P Praktikum, FS Forschungsseminar, MP Modulabschlussprüfung, PS Proseminar, EX Exkursion, ME Mündliche Prüfung und Expose
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

In der jüngeren Metaethik und Handlungstheorie steht der sogenannte Konstitutivismus für die Position, dass sich Normativität, genauer rationale und moralische Normativität daraus ableiten lasse, was dafür konstitutiv ist, dass etwas eine Handlung ist. Diese mit dem metaethischen Konstruktivismus verwandte Position wird u. A. von Christine Korsgaard, David Velleman und Connie Rosati vertreten. David Enoch hat 2006 einen Einwand gegen diesen Theorietyp vorgebracht, der über Redeweisen der „Shmagency“ in der Literatur diskutiert wird. In dem Seminar sollen die zentralen Texte dieses Theorietyps von Korsgaard, Velleman und Rosati, Enochs Kritik und die Repliken darauf gelesen werden. Dabei werden noch weitere Einwände gegen den Konstitutivismus eine Rolle spielen, die in einem Überblicksartikel von Paul Katsafanas dargestellt werden. Zur Vorbereitung ist die Lektüre dieses Artikels empfohlen. 

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, wöchentlich englische Aufsätze intensiv vorzubereiten. 

Literatur

Für einen Überblick 

Paul Katsafanas, “Constitutivism about Practical Reasons“, in: D. Star (Hrsg.), The Oxford Handbook of Reasons and Normativity. Oxford 2018, 367- 

Eric Wiland, Reasons, Ch. 6: Constitutivism. 2012, 115-141. 

 

Wichtige Texte der Debatte: 

Christine M. Korsgaard, Self-Constitution. Agency, Identity, and Integrity. Oxford 2009. 

Connie S. Rosati, “Agency and the Open Question Argument”, in: Ethics 113 (2003) 490-527. 

David Velleman, The Possibility of Practical Reason. Oxford 2000 (insb. der gleichnamige Aufsatz darin) 

Enoch, D. 2006. „Agency, Shmagency: Why Normativity Won’t Come from What Is Constitutive of Action“, in: The Philosophical Review 115 (2006) 169-198. 

Enoch, D. 2010. „Shmagency revisited“, in: Brady, M. (Hrsg.), New Waves in Metaethics. 2010, 208-233. 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin