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Inventive Formspiele in der Literatur (Lit.wiss.) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210093
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=93742
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 12:00 bis 14:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.201 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klappert, Annina , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (GYM)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (GYM)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (BS)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Das SE setzt sich mit inventiven Formspielen – den sogenannten Technopaignia – auseinander, die in der literarischen Produktion genutzt werden: Akrostichon, Palindrom, Anagramm, Buchstabenvers, Lipogramm und Isopsephie. Bei allen kommt jeweils ein bestimmtes Prinzip zur Anwendung, das dem Text seine charakteristische Form verleiht. Im SE werden die genannten Typen nacheinander behandelt, wobei immer einer Einführung in das jeweilige Formprinzip die Analyse und Diskussion literarischer Beispiele folgt. Solche sind unter anderem: Unica Zürns Anagramme, Georges Perecs La disparition (Lipogramm), Oskar Pastiors Gewichtete Gedichte (Isopsephie), Hansgeorg Stengels Annasusanna (Palindrom) sowie weitere Beispiele aus dem Umfeld von Oulipo und verschiedene kleinere experimentelle Texte, etwa des DADA.

 

Literatur

Ulrich Ernst: Manier als Experiment in der europäischen Literatur: Aleatorik und Sprachmagie. Tektonismus und Ikonizität. Zugriffe auf innovatorische Potentiale in Lyrik und Roman. Heidelberg: Winter 2009; Christine Luz: Technopaignia. Formspiele in der griechischen Dichtung. Leiden 2010; Astrid Poier-Bernhard: Texte nach Bauplan: Studien zur zeitgenössischen ludisch-methodischen Literatur in Frankreich und Italien. Heidelberg: Winter 2012.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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