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Kulturwissenschaft. Jüdische Perspektiven - Begleitseminar zur Vorlesung - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532829Ü
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist (nur fachfremde Studierende)    01.07.2019 - 31.10.2019   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 11.10.2019 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozentinnen bzw. Dozenten, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozenten der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 31.10.2019 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Wichtige Änderungen

Die Lehrveranstaltung beginnt in der 2. Semesterwoche!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 wöch 22.10.2019 bis 11.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.07 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     10
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Feierstein, Liliana Ruth, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Der systematische Ausschluss jüdischer Denker_innen und jüdischen Denkens aus den Universitäten in Deutschland, der sich institutionell in Form des Antisemitismusstreits an der Berliner Universität (1879–1881) manifestierte, hat sich gewissermaßen durch die Ironie der Geschichte in einen Segen verwandelt. Da man nicht für die nationale Mehrheit „taugte“ und marginalisiert war, entstand parallel eine kreative Bewegung alternativen Wissens. Aus dieser gingen einige der bedeutendsten Beiträge der als deutsche Geistesgeschichte gültige Kanon hervor – sowie ein großer Teil des theoretischen Backgrounds des Faches Kulturwissenschaft.

Diese Geschichte der Kulturwissenschaft ist eine der Grenzgängerin, des Marginalen, der Spuren, der Ausnahmen und Details, der Indizien und Mikrogeschichte. Auch des anderen Denkens, der Isolation, der Verbrennung und des Exils, des Zuhörens des Echos der Vergangenheit sowie des elliptischen Verstehens von etwas, das nicht da, aber trotzdem spürbar ist.

Das Seminar wird Klassiker_innen der Kulturwissenschaft (u.a. Sigmund Freud, Georg Simmel, Aby Warburg, Walter Benjamin, Vilém Flusser, Hannah Arendt) in Hinblick auf „ihr“ Judentum, ihre Biographien und ihr Denken deuten – um dadurch einen erinnernden und unerwarteten Blick auf das Fach vorzuschlagen.

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin