AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Ästhetik für LiteraturwissenschaftlerInnen - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210108
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 wöch von 21.10.2019 
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.405 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Matala de Mazza, Ethel , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

„Ästhetik“ ist seit 1750 der Name einer philosophischen Disziplin, die zunächst die sinnliche Erkenntnis aufwertet – bei Alexander Gottlieb Baumgarten, auf den der Begriff zurückgeht –, sich dann aber zunehmend auf die Bestimmung des Schönen und des Erhabenen verlegt, außerdem eine Theorie der Künste konzipiert. Durch diese Begriffsarbeit wurde das Selbstverständnis der modernen Literatur entscheidend mit geformt. Die ästhetischen Debatten lieferten Argumente für eine Trennung von Wissenschaft, Handwerk und Kunst, sie beförderten die Entwicklung des Geschmacks – als Sinn für feine Unterschiede und Basis kritischer Urteile –, entdeckten in der Einbildungskraft eine produktive Ressource, brachen eine Lanze für das Genie und schlichteten die ältere Querelle des anciens et des modernes durch die geschichtsphilosophische Grundierung der Differenz von antiker und moderner Kunst. Das Seminar führt in diese Kontroversen ein, wobei es den Schwerpunkt auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts legt. Behandelt werden theoretische Schriften von Alexander Gottlieb Baumgarten, Abbé Jean-Baptiste Dubos, Johann Jacob Bodmer und Johann Jacob Breitinger, Edmund Burke, Johann Georg Sulzer, Immanuel Kant, Friedrich Schiller und Friedrich Schlegel. Für die TeilnehmerInnen sind philosophische Vorkenntnisse von Vorteil, aber nicht Voraussetzung.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin