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Remontagen in der deutschen Nachkriegszeit - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 532849
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Die Lehrveranstaltung beginnt in der 2. Semesterwoche!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 16:00 bis 18:00 wöch 23.10.2019 bis 12.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.07 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     40
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Feierstein, Liliana Ruth, Professor, Dr. verantwortlich
Kuster, Brigitta, Professorin, Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Dieses Seminar befasst sich mit der re-education als einer nicht zuletzt im Medium Film vollzogenen Kampagne, die sich mit dem von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer analysierten autoritären Charakter auseinandersetzte, mit dem Ziel, diesen zu reformieren und neu anzuordnen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei im Seminar auf die meist eher implizit mitgeführten genderspezifischen Aspekte dieser Auseinandersetzungen gelegt. Der Neuanordnung der psychischen und sozialen Disposition des deutschen Gesellschaftskörpers entspricht in nachkriegsdeutschen filmischen Auseinandersetzungen über den „decent German“ (Siegfried Kracauer) bis heute eine Beschäftigung mit Spannungen zwischen audiovisuellen medialen Präsenzen und Absenzen, ethischen und edukativen Potentialen einer filmischen Zeugenschaft, dem Scheitern der ontologischen Beweiskraft des Bildes, der Filmgeschichte der Weimarer Republik und der Praxis und Theorie der Re-Montage, um, wie Georges Didi-Huberman schreibt, „die Zeiten (zu) öffnen“.

Ziel: Die Studierenden erarbeiten in Gruppen einen kurzen Video-Essay, der ausgehend von Footage aus dem Seminarkontext die Möglichkeiten und Grenzen des filmischen Mediums in der re-education als Zusammenführung wissenschaftlicher, analytischer, gendertheoretischer und künstlerisch-ästhetischer Aspekte reflektiert und ein audiovisuelles Verständnis einer audiovisuellen Form generiert.

Prüfung

Hausarbeit, mündliche Prüfung, multimediale Präsentation

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin