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Was passiert mit Klasse, wenn die Arbeit geht? Post-industrielle Landschaft, Arbeit und Klasse als Kultur (Teil II) - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 53167
Semester WiSe 2019/20 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   
Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019    aktuell

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 10:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 005 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Blokland findet statt     30
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blokland, Talja , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   20  -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   20  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Stadt- und Regionalsoziologie
Inhalt
Kommentar
Von der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts bis hin zur Entwicklung von post-industriellen Gesellschaften in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Fragen der wirtschaftlichen Produktion haben seit jeher 
 einen Einfluss auf die Form der Stadt und das Leben ihrer Bevölkerung. In diesem Projektseminar geht es um die Formen kulturellen Kapitals, die im Wandel von der industriellen zur post-industriellen Gesellschaft an Bedeutung verlieren, eine Umdeutung erfahren oder an Bedeutung gewinnen. 
 Am Beispiel des ehemaligen Industriestandorts Berlin-Oberschöneweide werden Studierende in diesem Projektseminar eigene empirische Forschungsarbeiten zu diesem Thema durchführen. Der Bezirk im Osten Berlins ist von besonderem soziologischen Interesse da er sich in einem 
 Transformationsprozess befindet und dabei unterschiedliche kulturelle Repräsentationen erfährt (z.B. ‚kreativer' Standort vs. Zuhause einer Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien).
 
 Die erste Hälfte dieses zweisemestrigen Seminars wird sich klassischen und zeitgenössischen Theorien und Debatten zur post-industriellen Stadt und damit verknüpften Phänomenen widmen, unter anderem Arbeitslosigkeit, Jugendkriminalität und der Beziehung zwischen 
 De-Industrialisierung und Identität (vorrangig in Bezug auf Klasse). Zeitgleich werden  die Methoden der empirischen Stadtsoziologie vertiefend diskutiert, z.B. die 
 Entwicklung einer Forschungsfrage sowie qualitative Datenerhebung und –Auswertung.  In der zweiten Hälfte des Seminars werden Studierende Feldforschung unternehmen, eigene Auswertungen in regelmäßigen Workshops 
 vorstellen und einen Forschungsbericht in Form einer Hausarbeit anfertigen.
Literatur
Strangleman, Tim; Rhodes, James & Linkon, Sherry (2013): Introduction to Crumbling Cultures: Deindustrialization, Class, and Memory. International Labour and Working-Class History, 84, pp. 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin