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Meritokratie: Theorie und Empirie einer gesellschaftlichen Leitidee - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Vertiefungsseminar Veranstaltungsnummer 53052
Semester WiSe 2019/20 SWS 4
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   
Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 10:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine ausblenden
Institutsgebäude - 004 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Mau findet statt     25
Einzeltermine:
  • 14.10.2019
  • 21.10.2019
  • 28.10.2019
  • 04.11.2019
  • 11.11.2019
  • 18.11.2019
  • 25.11.2019
  • 02.12.2019
  • 09.12.2019
  • 16.12.2019
  • 06.01.2020
  • 13.01.2020
  • 20.01.2020
  • 27.01.2020
  • 03.02.2020
  • 10.02.2020
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Mau, Steffen , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

In vielen Gesellschaften gilt es als grundlegende gesellschaftliche Norm, dass Positionen, Güter und Belohnungen nach Leistung vergeben werden sollten. Für Fragen der Anerkennung der gesellschaftlichen Ordnung, für Leistungswillen und Motivation der Gesellschaftsmitglieder, für das Bildungssystem und für die funktionale Arbeitsleitung werden meritokratische Prinzipien als wichtig erachtet. Allerdings kennen wir auch gravierende Abweichungen von dieser Norm, etwa wenn sich Leistung und Erfolg entkoppeln, wenn es zu einer Vererbung von Privilegien kommt oder wenn es Mobilitätsblockaden gibt. In gewisser Weise bleibt das meritokratische Modell immer eine gesellschaftliche Fiktion, da es zahlreiche gegenläufige Prozesse gibt, die es unterlaufen. Das Vertiefungsseminar macht sich zur Aufgabe, begriffliche und konzeptionelle Grundlagen des Merikokratiemodells zu erschließen und zugleich an neuere gesellschaftliche Veränderungen anzuknüpfen. Darauf aufbauend sollen kleinere empirische Arbeiten durchgeführt werden, die sich mit Verteilungspraxen und Wahrnehmungen und Deutungen meritokratischer Verteilung beschäftigen.

Literatur
  • Frank, Robert H. (2016): Success and Luck: Good Fortune and the Myth of Meritocracy. Princeton: Princeton University Press.
  • Offe, Claus (1970): Leistungsprinzip und indidtrielle Arbeit. Mechanismen der Statusverteilung und industrielle Arbeit in Arbeitsorganisationen der „Leistungsgesellschaft“. Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt.
  • Solga, Heike (2009): Meritokratie – die modernde Legitimation ungleicher Bildungschancen. In: Heike Solga, Justin Powell, Peter A. Berger (Hrsg.), Soziale Ungleichheit. Klassische Texte zur Sozialstrukturanalyse. Frankfurt am Main; New York: Campus, 63-72.
  • Swift, Adam (2004): Would perfect mobility be perfect? European Sociological Review 20 (1), 1-11.
  • Young. Michael (1994 [1958]): The rise of the meritocracy. New Brunswick/London: Transaction Publishers.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin