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Einführung in Geschlecht und Ungleichheit - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53132
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   
Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 18:00 bis 20:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Motakef findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Motakef, Mona , Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstudium-o.Abschl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Zwar ist die Gleichberechtigung der Geschlechter im Grundgesetz festgeschrieben, dennoch finden sich empirisch vielfältige Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Die Kategorie „Geschlecht“ ist damit (nach wie vor) eine zentrale Kategorie sozialer Ungleichheit.

Nach einer historischen Einführung werden im ersten Block des Seminars wesentliche soziologische Theorien und Konzepte zu Geschlechterungleichheiten vorgestellt: Die frühe Frauenforschung macht die gesellschaftliche Arbeitsteilung als Ursache der Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aus. Das Konzept der doppelten Vergesellschaftung von Frauen fasst Geschlecht als Strukturkategorie und zeigt Widersprüche auf, die sich daraus ergeben. Ein weiterer zentraler Ansatz fasst Geschlecht als sozial konstruiert und in Interaktionen hergestellt (doing gender). Doch Geschlecht lässt sich nicht losgelöst von anderen Ungleichheiten verstehen – intersektionale und interdependente Verknüpfungen beton(t)en insbesondere Schwarze Feminist*innen.

Der nächste Block widmet sich der Trias Arbeit, Staat und Paarbeziehungen. Welchen Einfluss haben Wohlfahrtsstaaten auf Ungleichheiten? Wie wirkt Geschlecht in Prozessen auf dem Arbeitsmarkt und in Organisationen? Und welche Konsequenzen hat dies auf Liebes- und Paarbeziehungen sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Im dritten Block betrachten wir unterschiedliche gesellschaftliche Felder aus einer geschlechter- und ungleichheitskritischen Perspektive. Wir richten den Blick auf Männlichkeitstheorien, Heteronormativität und (queere) Elternschaften. Den Zusammenhang von Geschlecht und Migration diskutieren wir vor dem Hintergrund einer dauerhaften Care-Krise und der Entstehung globaler Fürsorgeketten.

Literatur

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 6 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin