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Ripen-Prag-Paris: Geschichte der deutsch-dänischen Grenze 1460-1920 - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Vertiefungskurse Veranstaltungsnummer 5230022B
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.231 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Besprechungsräume allgemein) Tuchtenhagen findet statt     32
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tuchtenhagen, Ralph , Prof. Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Nordeuropa-Institut
Inhalt
Kommentar

Obs! Im Fachteil Kulturwissenschaft in Modul 11 bzw. 12 ist entweder dieser Kurs oder der Parallelkurs bei Ralph Tuchtenhagen oder Paul Greiner zu belegen!

Die deutsch-dänische Grenze scheint heute eindeutig und unumstritten zu sein. Sie ist in dieser Form das Ergebnis einer Auseinandersetzung zwischen Nationalstaaten, die rund zwei Jahrhunderte um eine Grenzlinie gerungen haben. Vor der Erfindung des Nationalstaats allerdings galt nicht unbedingt eine bestimmte Linie auf der Landkarte, sondern eine bisweilen undeutlich konturierte, jedenfalls aber mit einer gewissen Nachlässigkeit gehegte Vorstellung von Herrschaftsräumen auf der kimbrischen Halbinsel als Grenzdefinition. Im Kurs wollen wir unterschiedlichen Konzeptionalisierungen von „Grenze“ in theoretischer und faktischer Ausprägung am Beispiel des deutsch-dänischen Herrschaftssaums nachgehen. Im Zentrum werden dabei die angeblich „unteilbaren“ Herzogtümer Schleswig und Holstein und deren Nachfolgeterritorien stehen. Darüber hinaus werden aber auch Diskurse zur deutsch-dänischen Grenze, wie sie jenseits des eigentlichen Grenzraums entwickelt wurden (z.B. in Kopenhagen, Berlin,  Wien, London oder Paris), und verschiedene Formen der Grenzmarkierung eine Rolle spielen – vom „Dannewerk“ bis zum kürzlich eingerichteten „Wildschweinzaun“, der offiziell gegen die afrikanische Schweinepest gedacht ist – ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt.

Studierende der Geschichtswissenschaften sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Skandinavische und ostseefinnische Sprachkenntnisse sind nicht unbedingt von Nöten.

Literatur

Einführende Literatur: Norman Berdichevsky: The Danish-German border dispute, 1815-2001: aspects of cultural and demographic politicis, Dublin-London 2002. Jørgen Kühl: The "Schleswig Experiecne": the national miniorities in the Danish-German border area, Aabenraa 1998. M. van den Velde (Hg.): Borders, regions, and people, Dublin 1999.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 5 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin