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Ethnische und geschlechtsspezifische Bildungsungleichheit - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vertiefungsseminar Veranstaltungsnummer 53023
Semester SoSe 2019 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 14:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 203 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Medienunterstützter Unterrichtsraum)   findet statt     24
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Salikutluk, Zerrin , Prof.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstudium-o.Abschl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Bildungsabschlüsse sind in modernen Industriegesellschaften zentrale Determinanten der sozioökonomischen Positionierung von Individuen. Eine besondere Wichtigkeit nehmen Bildungsabschlüsse beim Übergang vom Bildungssystem auf den Arbeitsmarkt ein und bestimmen die Allokationschancen nach Beendigung der Ausbildung. Gleichzeitig belegen internationale Studien ethnische und geschlechtsspezifische Ungleichheitsmuster beim Erwerb von Bildungsqualifikationen. Treffen beide Ungleichheitsmerkmale zusammen, kann es zu einer Verschränkung der Nachteile kommen. Diese Ungleichgewichte können im Laufe der Zeit ausbalanciert oder gar umgekehrt werden. Im deutschen Bildungssystem etwa charakterisierte in den 1960ern die Kunstfigur der „katholischen Arbeitertochter vom Lande“ intersektionale Benachteiligungen, während heute „Migrantenjungen aus der Stadt“ als die Bildungsverlierer gelten und in den Fokus bildungssoziologischer Untersuchungen geraten sind.

In dem Seminar widmen wir uns theoretischen Ansätzen zur Erklärung der Disparitäten und diskutieren diese anhand von aktuellen empirischen Befunden. Die Studierenden sollen im Rahmen des Vertiefungsseminars eigenständige Forschungsfragen entwickeln und diese mit quantitativen Methoden untersuchen. Vorausgesetzt wird inhaltliches und methodisches Interesse,  Grundkenntnisse in statistischen Methoden sowie Umgang mit einem Statistikprogramm (z.B. STATA oder SPSS).

Bemerkung

Studierende im BA Gender Studies können das insgesamt vierstündige Seminar mit jeweils zwei Stunden im Modul  3 Interdependenzen sowie im Modul Ordnungen (Aufbau Gender 1) belegen und mit einer MAP abschließen. Das Seminar kann auch mit nur 2 Stunden im Modul Interdependenzen besucht und mit einer MAP abgeschlossen werden.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin