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Geopolitik - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53105
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2019 - 03.04.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 16:00 wöch 10.04.2019 bis 10.07.2019 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lange, Sebastian , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Intern. Beziehungen Hauptfach ( POVersion: 2003 )   10  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

Napoleon Bonaparte wird die Aussage zugeschrieben, die Geografie eines Landes zu kennen bedeute, seine Außenpolitik zu kennen. Diese These bringt den Kern geopolitischen Denkens auf den Punkt. Über die zentrale Annahme einer raumorientierten Außenpolitik hinaus erreichte die geopolitische Denktradition jedoch nie den Status einer einheitlichen wissenschaftlichen Theorie. Gleichwohl kann dem an geopolitischen Kategorien orientierten Handeln seit jeher und auch aktuell große Bedeutung beigemessen werden. Vor dem Hintergrund der Territorialkonflikte in der Ukraine, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem Ost- und Südchinesischen Meer wurde daher behauptet, dass es sich hierbei um Begleiterscheinungen einer „Geopolitik 2.0“ handle.
In diesem Lektüreseminar erschließen wir uns zunächst die ideengeschichtlichen Vorläufer geopolitischen Denkens und überprüfen sie auf ihren möglichen politiktheoretischen Ertrag. Daran anschließend betrachten wir Konzeptualisierungen aus der Zeit nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes, um schließlich zu diskutieren, inwiefern aktuelle Regionalkonflikte als Formen und Folgen von Geopolitik verstanden werden können.

Literatur

Jan Helmig (2007): Geopolitik – Annäherung an ein schwieriges Konzept. In: APUZ 20-21/2007 (http://www.bpb.de/apuz/30477/geopolitik-annaeherung-an-ein-schwieriges-konzept?p=all).

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2019 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin