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Border Studies und kritische Migrationsforschung. Schwerpunkt: Grenzen Europas - Vom Menschenrechtsdiskurs zu den Politiken des Humanitären(Interdisziplinäres Forschungskolloquium) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Forschungskolloquium Veranstaltungsnummer 51728
Semester WiSe 2018/19 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 Einzel am 22.10.2018
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 4.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 18:00 Einzel am 12.11.2018
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Pergamonpalais - 4.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 18:00 Einzel am 03.12.2018
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 4.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 18:00 Einzel am 07.01.2019
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Pergamonpalais - 4.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 Einzel am 04.02.2019
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 4.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Bruns, Claudia , Prof. Dr.
Fotiadis, Ruza
Römhild, Regina , Prof. Dr.
Stefanov, Nenad
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

An der HU Berlin wurde 2016 das Zentrum für transnationale Grenzforschung „Border Crossings - Crossing Borders“ gegründet, das seither ein interdisziplinäres Forschungskolloquium veranstaltet. Dieses wird getragen vom Institut für Europäische Ethnologie (Labor Migration und Labor Kritische Europäisierungsforschung) sowie der Professur für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung am Institut für Kulturwissenschaft und von Vertreter_innen der Geschichtswissenschaften. Es versteht sich als Werkstatt für die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen europäischer Grenz- und Migrationsforschung und wird von allen beteiligten Lehrenden gemeinschaftlich gestaltet. 

In diesem Semester liegt der Schwerpunkt auf der gemeinsamen Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten, die sich mit dem ambivalenten Verhältnis Europas zum Menschenrechtsdiskurs befassen. Einerseits versteht sich Europa spätestens seit der Aufklärung als Repräsentant universell geltender Menschenrechte, die zugleich als „europäisches Erbe“ herausgestellt werden. Andererseits führte dasselbe Europa massive Ungleichheiten und Rassismen, zuletzt an den heutigen Grenzen der EU, ein. Dabei werden die aktuellen Verhandlungen von Europas Grenzöffnungen oder -schließungen ihrerseits als „humanitäre Frage“ diskutiert. In drei vierstündigen thematischen Sitzungen werden zum einen jeweils zwei Texte auf ihre interdisziplinäre Relevanz hin kritisch diskutiert. Zum anderen erhalten in jeder dieser Sitzungen Promovierende die Möglichkeit, ihre Arbeiten vor dem Hintergrund der in den Texten aufgeworfenen Fragestellungen und Zugänge zu reflektieren und mit einem fächerübergreifenden Publikum aus Studierenden, Nachwuchswissenschaftler*innen und etablierten Forscher*innen gemeinsam weiterzuentwickeln. Ergänzend bzw. alternativ zu den Präsentationen der Promovierenden können Masterstudierende die Diskussion mit zuvor angefertigten Thesenpapieren mitgestalten und dadurch einen Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung erbringen. 

Begleitet wird das Kolloquium von Vorträgen ausgewählter Referent*innen, die von verschiedenen Fachrichtungen aus einen Blick auf das Forschungsfeld der Border Studies werfen. Diese Form der lektürebasierten Diskussion und inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsansätzen und Fragestellungen schafft einen interdisziplinären Rahmen, der Promovierenden eine intensive Reflexion ihrer eigenen Arbeiten ermöglicht und Masterstudierenden einen inspirierenden Austausch hinsichtlich der Themenfindung ihrer Abschlussarbeiten bietet. Eine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen, einschließlich der Vorbereitung der Texte und Beteiligung an den Diskussionen, wird vorausgesetzt. Masterstudierende sollten idealerweise schon Vorkenntnisse mitbringen, etwa aus Einführungsseminaren mit Schwerpunkt „Europa/Europäisierung“, „Migration“ und/oder „Grenze“. Zur Planung der Zusammenarbeit im Kolloquium ist die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung am 22.10. dringend erforderlich.  

Bemerkung

Offen für alle Interessierten des Labor Kritische Europäisierungsforschung und Labor Migration

Für Masterstudierende der Europäischen Ethnologie: Leistungsnachweis möglich im MA Modul 3: Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie und wissenschaftliches Argumentieren, Schwerpunkt Europäisierung

Termine:

22.10.  Eröffnung, 16:00 -18:00 Uhr

12.11.  Border Studies I; 14:00-18:00

03.12.  Border Studies II,14:00-18:00

07.01.  Border Studies III, 14:00-18:00

04.02.  Border Studies: Abschluss, 16:00 -18:00

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2018/19 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin