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Pong Studies - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53524
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 2.26 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Übungsräume)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Höltgen, Stefan , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Medientheorien
Inhalt
Kommentar

Pong ist, weil es zu den frühesten elektronischen Bildschirmspielen gehört, auch wissenschaftlich bereits gut erforscht: als Artefakt der Computerspiel-Historiographie (insbesondere der Computerspiel-Wirtschaftsgeschichte), als Diskursmonument der kulturwissenschaftlichen Spieleforschung, in seiner Ästhetik, Spielphysik und Adaptionsgeschichte durch die Game Studies usw. An Pong als Urszene des Computerspiels arbeiten sich zudem auch immer noch neue Spiele ab, indem sie es zitieren oder in ihre Spielabläufe integrieren. Im Seminar wollen wir das Spiel und zahlreiche seiner Implementierungen und Adaptionen an Original-Artefakten untersuchen und dabei die genannten Diskurse medienarchäologisch zuspitzen. Pong soll dafür auf unterschiedlichen Ebenen epistemologisch, spieltheoretisch, elektronisch und informatisch anhand seiner Realisierungen und auf Basis von Texten über das Spiel betrachtet werden. In der zweiten Hälfte des Semesters soll zudem ein eigener Pong-Clone programmiert werden, um dem Spiel auch algorithmisch auf den Grund gehen zu können. Auf dieser Ebene kann die Auseinandersetzung mit Pong auch dazu dienen, Wissenserwerb in unterschiedlichen Disziplinen zu »triggern« .

Bemerkung

Teilnahmebedingung ist 1. die aktive Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe, die sich je einem spezifischen Aspekt des Spiels widmet und 2. eine Ausarbeitung der Arbeitsgruppen-Ergebnisse in Form einer öffentlichen Präsentation zum Semesterende.

Für einen Leistungsschein muss zusätzlich eine Hausarbeit im Umfang von 30.000 Zeichen angefertigt werden.

Kenntnisse in Mathematik, Elektronik oder Programmierung werden nicht vorausgesetzt, sondern während des Seminars vermittelt. Die zu diskutierende Literatur wird in einem Moodle-Kurs bereitgestellt.

Begleitend zum Seminar findet ein fakultatives Programmier-Tutorium statt. Ergänzend kann zudem das Projektseminar »Assemblerprogrammierung für Medienwissenschaftler« besucht werden, wo gemeinsam ein Pong-Spiel implementiert wird.

Prüfung

Anfertigung einer Hausarbeit oder ein Projekt mit Dokumentation

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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