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Populäre Musik seit 1955 – transnationale Perspektiven - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 53442
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 501 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Mrozek, Bodo , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Beifach ( POVersion: 2010 )   -  
Master of Arts  Musikwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Die Zeit um 1955 gilt als Geburtsstunde der Pop- und Rockmusik (Peterson). Transnationale Genres wie der Rock’n’Roll erneuerten die populäre Musik. Gleichzeitig setzen sich neue Technologien wie Vinylschallplatte, E-Gitarre und Jukebox durch, neue Medien wie das Top-40-Radio und die Jugendmusikzeitschrift. Independent-Label und bilaterale Fusionen zwischen Film- und Musikwirtschaft veränderten die Kulturindustrie. Die in den folgenden Jahrzehnten entstehende Popkultur wurde aufgrund von Demographie und Ökonomie zumeist mit Jugendkultur gleichgesetzt und konnte sich nur gegen erhebliche gesellschaftliche und politische Widerstände allmählich etablieren. Die Vorlesung bietet einen Überblick über transnationale Verflechtungen der Musikproduktion und –Konsumption in jenen Jahrzehnten. Anhand ausgewählter Beispiele widmet sie sich zentralen Konfliktfeldern wie Musikzensur, Tanzverboten, Jugendschutzdebatten oder Rundfunkpolitik. Dabei wird eine „Sattelzeit“ der Popkultur herausgearbeitet, in der bis heute wirksame Strukturen geschaffen wurden und gezeigt, wie diese sich auf die Musik auswirkten. Es werden aber auch maßgebliche Unterschiede zur gegenwärtigen, von Digitalisierung und Sharing-Modellen geprägten populären Musiklandschaft herausgearbeitet.

Literatur

Geisthövel, Alexa/Bodo Mrozek (Hg.) (2014): Popgeschichte. Band 1. Konzepte und Methoden, Bielefeld: Transcript.

Großmann, Rolf (2008): „Die Geburt des Pop aus dem Geist der phonographischen Reproduktion“, in: Bielefeld, Christian, Udo Dahmen, ders. (Hg.); Popmusicology. Perspektiven der Popmusikwissenschaft, Bielefeld: Transcript, S. 119-134.

Hüser, Dietmar (Hg.) (2017): Populärkultur transnational. Sehen, Hören, Lesen, Erleben im Europa der langen 1960er Jahre, Bielefeld: Transcript.

Mrozek, Bodo (2018): Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte, Berlin Suhrkamp [i.E.].

Ders./Alexa Geisthövel/Jürgen Danyel (Hg.) (2014): Popgeschichte. Bd. 2: Zeithistorische Fallstudien (1958-1988), Bielefeld: Transcript.

Peterson, Richard A. (1990, 1): „Why 1955? Explaining the Advent of Rock Music“, in: Popular Music 9 , S. 97-116.

Sonnenschein, Ulrich (Hg.) (1999), 'Alles so schön bunt hier'. Die Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute, Leipzig: Reclam.

Wicke, Peter (2001): Von Mozart bis Madonna. Eine Kulturgeschichte der Popmusik, Frankfurt: Suhrkamp, S. 230-256.

 

 

 

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2018 gefunden:

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