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Sehen und Gesehen werden – (Un)Sichtbarkeit als soziale Kategorie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53121
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 201 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Krüger, Anne K. , Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Sehen und gesehen werden, beobachten, wegschauen, sichtbar machen – Sichtbarkeit spielt auf vielfältige Weise eine entscheidende Rolle in sozialen Prozessen. Dabei geht es um mehr als um eine Reduktion des Sichtbaren auf das Optische und visuelle Stimuli. Vielmehr geht es bei Sichtbarkeit als sozialer Kategorie um die Frage, wie und worauf Aufmerksamkeit gerichtet wird und welche gesellschaftlichen Konsequenzen daraus resultieren. Zu denken ist hier an Fragen wechselseitiger Anerkennung, wodurch Sichtbarkeit zu einem wichtigen Gut im Kampf um gesellschaftliche Akzeptanz und politische Rechte wird. Diskussionen um die Unsichtbarkeit der Regierenden versus eine totale Durchleuchtung der Regierten verweisen auf den Einfluss von Sichtbarkeitskonstellationen auf politische Machtverhältnisse, die sich in Form von Überwachung, Transparenz oder disziplinierender Kontrolle niederschlagen. Doch kann Sichtbarkeit nicht nur das Mittel zum Zweck sondern auch selbst das angestrebte Ziel sein. Die Zunahme von Bewertungsverfahren von Castingshows bis hin zum wissenschaftlichen Peer Review, durch die Sichtbarkeit geschaffen und das Besondere prämiert wird, verdeutlicht, dass das Herausragen aus der Masse zum entscheidenden Kriterium in der Verteilung von Ressourcen geworden ist.

In dem Seminar wollen wir uns erstens mit unterschiedlichen theoretischen Ansätzen zur Konzeption von Sichtbarkeit als soziale Kategorie auseinandersetzen und zweitens nach bestehenden Sichtbarkeitskonstellationen und ihren Wirkungsweisen fragen, welche die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse (insbesondere auch im Wissenschaftssystem) maßgeblich beeinflussen und mitbestimmen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin