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Gefühlte Wissenschaft - Emotionen als Gegenstand der (Wissenschafts)Soziologie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53119
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Reinhart, Martin , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Wissenschaftsforschung Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Die Autorität von Wissenschaft basiert auf Vorstellungen, dass die wissenschaftliche Methode rational ist und individuelle Gefühle der Forscherinnen und Forscher neutralisieren kann. Gleichzeitig ist unstrittig, dass Gefühle in jedem Bereich menschlicher Aktivität eine Rolle spielen und dass auch in der Wissenschaft Positionen leidenschaftlich vertreten oder bekämpft werden. Wie ist es vereinbar, dass Wissenschaft objektiv sein soll, aber gleichzeitig leidenschaftlich betrieben werden muss? Stehen Rationalität und Emotionalität in Konflikt oder ergänzen sie sich?

Emotionen in der Wissenschaft sind ein kaum beforschtes Thema und auch die allgemeine Bedeutung von Emotionen in der Moderne stellte in den Sozialwissenschaften über lange Zeit ein Randthema dar. In den letzten dreißig Jahren sind jedoch intensivere sozialwissenschaftliche Debatten zu Emotionen entstanden, die sich nun nutzen lassen, um über Emotionen in der Wissenschaft nachzudenken. Dies soll im Seminar durch gemeinsame Lektüre geschehen. Gleichzeitig gilt es aus der Perspektive der Wissenschaftsforschung zu fragen, weshalb Emotionen als Forschungsgegenstand eine erstaunlich wechselhafte Geschichte aufweisen.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin