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Dante, De vulgari eloquentia - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 5270088
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 14:00 bis 16:00 c.t. wöch von 23.04.2018  Universitäts-Hauptgebäude - 3053 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lo Presti, Roberto , PD Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Promotion  Klassische Philologie Hauptfach ( POVersion: 2000 )     -  
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   1 - 3 
Programmstud.-o.Ab.Prom.  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Programmstudium-o.Abschl.  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Education (GYM)  Latein 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 3 
Master of Education (ISS)  Latein 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 3 
Master of Education (GYM)  Latein 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 3 
Master of Education (ISS)  Latein 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 3 
Programmstudium-o.Abschl.  Latein Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

In dieser Übung lesen wir De vulgari eloquentia (Über die Redegewandtheit in der Volkssprache), ein Werk des italienischen Dichters Dante Alighieri. Es wurde in vier Büchern zwischen 1303 und 1305 geschrieben, von denen allerdings nur der erste Band vollständig und der zweite Band bis zum 14. Kapitel erhalten sind. De vulgari eloquentia beschäftigt sich vor allem mit den heute als “Romanische Sprachen” bezeichneten Sprachen. Da Dante sich damit nicht nur an die italienischen, sondern an alle europäischen Gelehrten wandte, verfasste er das Buch in lateinischer Sprache. Hauptthema ist die Frage nach einer angemessenen Literatursprache. Am Anfang beschäftigt sich der Autor mit der Herkunft der Sprache: Der Turmbau zu Babel habe die Sprachen verwirrt, doch sei für das erste Wort Adams das hebräische Wort für "Gott" zu vermuten. Die Kreatur müsse ihren Schöpfer gesehen haben. Danach analysiert Dante die Sprachen seiner Zeit. Das Werk ist ein frühes Zeugnis der Debatte über die Suche nach einer italienischen Schriftsprache, die erst im 16. Jahrhundert verstärkt geführt wurde. Auch wenn das Werk aus heutiger Sicht viele nicht mehr gültige Annahmen enthält, sind so durch Dante zeitgenössische Sichtweisen auf die Beziehung zwischen dem Lateinischen und den romanischen Sprachen überliefert. Außerdem verbindet er als einer der ersten die Einheit des Volkes mit der Vereinheitlichung der Sprache.

Literatur: Dante Alighieri, De vulgari eloquentia, hrsg. M. Frings und J. Kramer. Stuttgart 2007 (Lateinischer Text und deutsche Übersetzung); Dante Alighieri, De vulgari eloquentia, hrsg. S. Botterill. Cambridge 2008 (englische Übersetzung).

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin