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Gegen die Welt, gegen das Leben. Kulturgeschichte der Negativität - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer Ü532890
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch 23.10.2017 bis 12.02.2018  0.03 (Seminarraum(Kulturwiss.))
Stockwerk: EG


Institutsgebäude - Sophienstraße 22-22a (SO 22)

  findet statt   20.11.2017: Lektürewoche 5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lucci, Antonio , Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff der „Negativität“? Handelt es sich um eine Denkweise, eine Haltung zur Existenz, ein logisches Verfahren oder eine metaphysische Position? Welcher Unterschied besteht zwischen den Begriffen Negativität, Pessimismus, Nihilismus und Antihumanismus? Im Seminar widmen wir uns der Herausforderung des Negativen aus einer interdisziplinären Perspektive und entlang intermedialer Überschneidungen, um eine möglichst breite Palette von Konzepten, Figuren, Thematisierungen und Dispositiven der Negativität in den Blick zu rücken: Vom kosmologisch-negativen Wissen der Gnosis im Bereich der Religionsgeschichte über philosophische Analysen, die Negativität aus einer metaphysischen (Schopenhauer), existentiellen (Nietzsche, Camus, Cioran), geschichtsphilosophischen (Hegel, Nancy) oder kritischen (Adorno) Warte kontextualisieren, bis hin zu paradigmatischen Positionen „ästhetischer Negativität“ (Adorno, Iser, Menke, Bohrer), die sich an Texten von Giacomo Leopardi, Samuel Beckett, Thomas Bernhard oder Michel Houellebecq explizieren lassen. Auf diese Weise soll der als catch-all-term problematisch gewordene Begriff in seiner Beziehung zu unterschiedlichen Kulturbereichen analysiert und konkretisiert werden, mit der Absicht, mögliche Aspekte einer „Theorie der Negativität“ zu entwerfen und zu diskutieren.

Bemerkung

Das Seminar wird gemeinsam mit Jan Knobloch durchgeführt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: SoSe 2026.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin