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Stadt und Gesundheit - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 3312101
Semester WiSe 2017/18 SWS 4
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    16.10.2017 - 19.10.2017   
Geo-Frist01    01.07.2017 - 07.10.2017   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 09:00 bis 13:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Alfred Rühl-Haus - 2.108 Rudower Chaussee 16 (RUD16) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Füller, Henning , Dr.
Grübner, Oliver , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (ISS)  Geographie 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   10  -  
Master of Education (BS)  Geographie 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   10  -  
Master of Education (GYM)  Geographie 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   10  -  
Master of Arts  Urbane Geographien Hauptfach ( POVersion: 2013 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtungen
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Geographisches Institut, Abteilung Humangeographie, Kultur- und Sozialgeographie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Geographisches Institut
Inhalt
Kurzkommentar

Potentiale einer Geography of Health für aktuelle Fragen im Schnittfeld von Gesundheit und Stadt

Kommentar

In dem Nexus von Stadt und Gesundheit kommen eine Reihe aktueller Entwicklungen und Probleme zum Ausdruck und das Schnittfeld ist zugleich ein viel versprechender Ansatzpunkt für deren Bewältigung. In einem aktuellen Strategiepapier der Weltgesundheitsorganisation heisst es entsprechend: „A focus on urban health not only recognizes global demographic trends but the inextricable and inter-dependent links between health, economic productivity, social stability and inclusion, climate change and healthy environments, and an enabling built environment and governance.“ (WHO 2016) Die Fokussierung der WHO auf „Urban Health“ spiegelt einen Trend in geographischer Forschung. Gesundheit wird zunehmend jenseits individueller Körper auch als Effekt gesundheitsfördernder und gesundheitsschädlicher Orte und räumlicher Ungleichheiten thematisiert (Kwan 2012). Im Seminar wollen wir unterschiedlichen räumlichen Entwicklungsprozessen nachgehen, die für das Schnittfeld von Stadt und Gesundheit relevant sind. Dabei betrachten wir Prozesse und ihre städtischen Effekte auf unterschiedlichen Maßstabsebenen: von Fragen der Umweltgerechtigkeit im Wohnumfeld bis hin zu globalen Pandemien, von bewegungsfördernder Stadtplanung bis zu den Gesundheitseffekte eines globalen Stadtwachstums. Konzeptionell liegt der Schwerpunkt des Seminars im Bereich der „Geography of Health“ (Kearns und Collins 2010) also auf einer kritischen Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Herstellung von Gesundheit und den verbundenen Ausschlüssen und räumlichen Ungleichheiten.

 

Der detaillierte Seminarplan mit Basisliteratur und Referatstexten wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. 

Literatur

Andrews, Gavin J. (2015): „The lively challenges and opportunities of non-representational theory: A reply to Hanlon and Kearns“. In: Social Science
& Medicine. 128, S. 338–341, doi: 10.1016/j.socscimed.2014.09.004.

Andrews, Gavin J.; Chen, Sandra; Myers, Samantha (2014): „The „taking place“ of health and wellbeing: Towards non-representational theory“. In: Social Science
& Medicine. 108, S. 210–222, doi: 10.1016/j.socscimed.2014.02.037.

Brown, Tim; Duncan, Craig (2000): „London’s burning: recovering other geographies of health“. In: Health
& Place. 6 (4), S. 363–375, doi: 10.1016/S1353-8292(00)00017-4.

Geene, Raimund; Denzin, Christian (1997): Berlin–gesunde Stadt? Die Diskussion um das Healthy-City-Programm: Neuorientierung für die Berliner Gesundheitspolitik. Schmengler.

Grübner, Oliver; Rapp, Michael A.; Adii, Mazda; u. a. (2017): „Cities and Mental Health“. In: Deutsches Ärzteblatt. 114, S. 121–127.

Kearns, Robin A. (2014): „The health in lifes infinite doings: A response to Andrews et al.“. In: Social Science
& Medicine. 115, S. 147–149, doi: 10.1016/j.socscimed.2014.05.040.

Kearns, Robin; Collins, Damian (2010): „Health Geography“. In: Brown, Tim; McLafferty, Sara; Moon, Graham (Hrsg.) Blackwell companions to geography. Wiley-Blackwell S. 15–32.

Keil, Roger (2009): „Urban Politics and Public Health: What’s Urban, What’s Politics?“. In: Urban Geography. 30 (1), S. 36–39.

King, Nicholas B. (2002): „Security, Disease, Commerce: Ideologies of Postcolonial Global Health“. In: Social Studies of Science. 32 (5-6), S. 763–789.

Ompad, D.C.; Galea, Sandro; Vlahov, David (2008): „Urban Health Systems: Overview“. In: International Encyclopedia of Public Health. Elsevier S. 463–470, doi: 10.1016/b978-012373960-5.00323-3.

Razum, Oliver; Voigtländer, S. (2010): „Primary Health Care und Urbanisierung“. In: Prävention und Gesundheitsförderung. 1, S. 29–36.

Sarkar, Chinmoy; Webster, Chris (2017): „Healthy Cities of Tomorrow: the Case for Large Scale Built EnvironmentHealth Studies“. In: Journal of Urban Health. 94 (1), S. 4–19, doi: 10.1007/s11524-016-0122-1.

Söderström, Ola; Empson, Lilith Abrahamyan; Codeluppi, Zoé; u. a. (2016): „Unpacking „the City“: An experience-based approach to the role of urban living in psychosis“. In: Health
& Place. 42, S. 104–110, doi: 10.1016/j.healthplace.2016.09.002.

Vlahov, David; Galea, Sandro (2002): „Urbanization, Urbanicity, and Health“. In: Journal of Urban Health. 79 (4 Suppl. 1), S. S1–S12.

Vojnovic, Igor; Jackson-Elmoore, Cynthia; Holtrop, Jodi; u. a. (2006): „The renewed interest in urban form and public health. Promoting increased physical activity in Michigan“. In: Cities. 23 (1), S. 1–17.

WHO (2016): Global Report on Urban Health. WHO.

Prüfung

Erwartete Leistungen im Seminar (Teilnahmebedingungen):

  • Lesen: Vorbereitende Lektüre der Basistexte und Diskussionsbereitschaft im Seminar
  • Referat: intensive Vorbereitung des Referatstextes - unter optionaler Zuhilfenahme weiterer Literatur - für eine Sitzung in Kleingruppen. AnfertigeneinesThesenpapiers(1Seite)mitdenzentralenAussagendesReferats.Bitte ausreichend Kopien für alle SeminarteilnehmerInnen mitbringen.
  • Hausarbeit: Schriftliche Ausarbeitung eines Themas im Rahmen der Veranstaltung (Umfang gemäß Prüfungsordnung 25.000 - 30.000 Zeichen). Das Thema kann im Rahmen der Seminarinhalte in vorausgehender Absprache frei gewählt werden.
Zielgruppe

Studierende im Master Urbane Geographien - Humangeographie

Interessierte Nebenhörer_innen und Gasthörer_innen sind willkommen

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2017/18 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin