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Rhythmós. Vom Ordnungsprinzip zur Konsensualität. - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer Ü53467
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 12:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine ausblenden
Institutsgebäude - 401 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     2
Einzeltermine:
  • 19.04.2017
  • 26.04.2017
  • 03.05.2017
  • 10.05.2017
  • 17.05.2017
  • 24.05.2017
  • 31.05.2017
  • 07.06.2017
  • 14.06.2017
  • 21.06.2017
  • 28.06.2017
  • 05.07.2017
  • 12.07.2017
  • 19.07.2017
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klotz, Sebastian, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Beifach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Rhythmus ist bisher in erster Linie als inhärentes musikalisch-sprachliches Gliederungsprinzip beschrieben worden. Seit kurzem wird in der Forschung jedoch untersucht, wie rhythmisches Verhalten zustande kommt und wie man es theoriegeleitet untersuchen kann. In systemtheoretischer Sicht erscheint rhythmisches Verhalten als praktizierte Konsensualität (Hans Ulrich Gumbrecht), da man im Moment rhythmischer Erfahrung und Absorption den Rhythmus selbst gar nicht beobachten kann. Darüber hinaus gibt es Zugänge, die (1) Rhythmus gar nicht mehr mit Zeitlichkeit in Verbindung bringen, sondern mit der Markierung eines Territoriums und (2) rhythmische Strukturiertheit nicht mehr als Regelmässigkeiten ableiten, sondern aus Störungen dieser Regelmässigkeiten.

Das Seminar diskutiert die vielschichtigen Neuakzentuierungen der Rhythmus-Thematik, die in Zuge der situated embodied cognition und der Untersuchung von musical joint action starke Impulse erhalten hat. 


Literatur

Seidel, Wilhelm, „Rhythmus“, in: Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch in sieben Bänden, Hrsg. von Karlheinz Barck, Bd.5, Stuttgart 2003, S. 291-314.

Pfleiderer, Martin, Rhythmus. Kultur- und Medientheorie. Psychologische, theoretische und stilanalytische Aspekte populärer Musik, Bielefeld 2006 (Kultur- und Medientheorie).

Primavesi, Patrick und Simone Mahrenholz (Hrsg.), Geteilte Zeit. Zur Kritik des Rhythmus in den Künsten, Schliengen 2005.

Fischinger, Timo,  Zur Psychologie des Rhythmus – Präzision und Synchronisation bei Schlagzeugern, Kassel 2009. 

Müller, Katharina und Gisa Aschersleben (Hrsg.), Rhythmus. Ein interdisziplinäres Handbuch, Bern 2000.

Volmar, Axel, Zeitkritische Medien, Berlin 2009 (Berliner Programm einer Medienwissenschaft 9.0, Bd. 5).

Brüstle, Christa, Nadia Ghattas, Clemens Risi und Sabine Schouten (Hrsg.), Aus dem Takt. Rhythmus in Kunst, Kultur und Natur, Bielefeld 2005.

Keller, Peter E., “Joint action in music performance”. In: F. Morganti, A. Carassa, & G. Riva (Eds.), Enacting intersubjectivity: A cognitive and social perspective to the study of interactions, Amsterdam 2008 (=Emerging Communication: Studies in New Technologies and Practices in Communication, 10).

Gumbrecht, Hans Ulrich, „Rhythmus und Sinn“, in: Materialität der Kommunikation, hrsg. von H. U. Gumbrecht und K. L. Pfeiffer, Frankfurt/M. 1988, S. 714-729.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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