AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden
Am 18.05.2017 werden von 09:00 Uhr bis voraussichtlich 12:00 Uhr Wartungsarbeiten durchgeführt. AGNES wird währenddessen nicht erreichbar sein. Planen Sie bitte diesen Ausfall in Ihre Veranstaltungs- und Prüfungsorganisation ein.
Bitte beachten Sie auch die   Störungsseite des CMS.

Das konsumistische Selbst und die Ausgegrenzten der Moderne - Detailseite

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532886
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Während der Instandsetzungsarbeiten im Seminarraum findet das Seminar in GEO 47, Raum 4.30 statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 18:00 14tgl./1 19.04.2017 bis 12.07.2017 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.10 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bruns, Claudia , Prof. Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Das Semiar möchte die Figur des “konsumistischen Selbst” erkunden und kritische wie affirmative Theorien des Konsums sowie deren filmische Verarbeitungen diskutieren. Während etwa Norbert Bolz das “konsumistische Manifest” ausruft und darin eine Art “atheistische Religion” sieht, welche die Menschen von aggressivem Verhalten abhalte, nimmt Zygmunt Baumann an, dass sich Menschen angesichts eines rasant um sich greifenden Konsumismus wechselseitig nur noch als Produkte wahrnehmen und behandeln können. Kaufsucht und Kleptomanie werden geschlechtsspezifisch pathologiesiert, Werbung sexualisiert, Liebe konsumiert. Andere kritisieren den Konsummarkt, weil er unerbittlich über das Drinnen und Draußen der modernen, (post)kolonialen Gesellschaften entscheide. Nicht zuletzt gelten ökologische Katastrophen und weltweite Armut als Folgen des ungebremsten Konsums.

 

Einführende Lektüre:

Zygmunt Baumann, Leben als Konsum, Hamburg 2009

Sigfried Kracauer, Die Angestellten, 1930

Literatur

 

 

Prüfung

Hausarebit, mündliche Prüfung

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2017 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin