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Geopolitik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53120
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lange, Sebastian , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   10  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

Napoleon Bonaparte wird die Aussage zugeschrieben, die Geografie eines Landes zu kennen bedeute, seine Außenpolitik zu kennen. Diese Aussage bringt den Kern geopolitischen Denkens auf den Punkt. Über die zentrale Annahme einer raumorientierten Außenpolitik hinaus erreichte die geopolitische Denktradition jedoch nie den Status einer einheitlichen wissenschaftlichen Theorie. Gleichwohl kann dem an geopolitischen Kategorien orientierten Handeln seit jeher und auch aktuell große Bedeutung beigemessen werden. Vor dem Hintergrund der Territorialkonflikte in der Ukraine, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem Ost- und Südchinesischen Meer wurde daher jüngst die These formuliert, dass es sich hierbei um Begleiterscheinungen einer „Geopolitik 2.0“ handle.

In diesem Lektüreseminar erschließen wir uns zunächst die ideengeschichtlichen Vorläufer geopolitischen Denkens und überprüfen sie auf ihren möglichen politiktheoretischen Ertrag. Daran anschließend betrachten wir Konzeptualisierungen aus der Zeit nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes, um schließlich zu diskutieren, inwiefern aktuelle Regionalkonflikte als Formen und Ergebnisse von Geopolitik verstanden werden können.

Literatur

Zbigniew Brzezinski (1997): The Grand Chessboard. American Primacy and its Geostrategic Imperatives. Basic Books, New York.

Samuel P. Huntington (1997): The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order. Simon & Schuster, London.

Henry Kissinger (2014): World Order. Penguin Press, New York.

John Mearsheimer (2003): The Tragedy of Great Power Politics. Norton, New York.

Carl Schmitt (1942/ 2016): Land und Meer. Eine weltgeschichtliche Betrachtung. Klett-Cotta, Stuttgart.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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