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Macht Stadt dick? Eine empirische Betrachtung von städtischer Umwelt als Nische - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51729
Semester SoSe 2009 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 10:00 bis 12:00 wöch 23.04.2009 bis 16.07.2009 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 212 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Niewöhner, Jörg , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2005 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Übergewicht und Herzkreislauferkrankungen sind zurzeit in aller Munde. Wie genau sie entstehen, ist nur unzureichend verstanden; die Ursachen reichen von Genetik bis westliche Moderne. Jedoch scheint sich die Mehrheit der ExpertInnen einig, dass diese (Krankheits-)Phä­nomene vor allen Dingen die „Unterschicht“ betreffen, denn die Krankheitsverteilung korreliert stark mit einem epidemiologisch bestimmten sozialen Gradienten. Schnell werden Essgewohnheiten, kulturelle Vorstellungen und sozio-ökonomischer Status ins Feld geführt, um diesen Zusammenhang zu begründen.

Dieses Seminar wählt einen anderen Zugang. Wir möchten am Beispiel von zwei Quartieren oder Straßenzügen mittels ethnographischer Methoden untersuchen, in welchen Umwelten Menschen wie unterwegs sind und wie dies möglicher Weise Übergewicht und Herzkreislauferkrankungen ko-produziert. Das Seminar beginnt daher mit einer angeleiteten, empirischen Untersuchung. Die Befunde werden dann aus einer wissensanthropologischen Perspektive anhand von ausgewählten Texten diskutiert, um einen Beitrag zu aktuellen sozialmedizinischen Debatten um Übergewichtsätiologien einerseits, andererseits zu sozialanthropologischen Diskussionen über Wissen und Materialität zu erarbeiten.

Das Seminar orientiert sich eng an den Arbeiten des Forschungsschwerpunkts: Präventives Selbst und des Labors: Sozialanthropologie und Lebenswissenschaften - www.csal.de. Masterstudierende haben die Möglichkeit, ihre Arbeiten an diesen Forschungskontext anzudocken und um ein weiteres Semester zu verlängern. Beide Semester gemeinsam können dann in Modul 6 statt Modul 5 angerechnet werden (Doppelanrechnung in 5 und 6 ausgeschlossen).

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2009. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin