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Zeugenschaft und Erinnerung - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532840
Semester WiSe 2021/22 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Die verbindliche Anmeldung erfolgt nach der ersten Zoom-Sitzung der jeweiligen Veranstaltung – eine Anmeldung über Agnes ist nicht möglich. Die genauen Informationen zur Durchführung der LV (digital/blended/präsent) und weitere einführende Hinweise erhalten Sie Ende September in einem offenen Moodle-Begrüßungskurs.

Veranstaltungsformat Blended Course

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 14:00 bis 16:00 wöch 19.10.2021 bis 15.02.2022  0.07 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Georg47 Pergamonpalais - Georgenstraße 47 (GEO 47)

Außenbereich nutzbar Innenbereich nutzbar Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Salusa, Norman , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Ausgehend von den Erfahrungen mit den Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts, für die der „Planet Auschwitz“ (Y.De-Nur) und der „Archipel Gulag“ (A.Solzhenitsyn) als Chiffren stehen, soll im Seminar die Themenkomplexe Zeugenschaft und Erinnerungs¬kultur verknüpft werden. Die entmenschlichende Gewalt, von der die Überlebenden berichteten, hat die Grenzen des Rechts, der Ethik, Politik und Ästhetik gleichermaßen berührt. Zwar wurden Erinnerungen zeitnah dokumentiert und veröffentlicht, Augenzeugen traten bei Prozessen u.a. wie in Nürnberg oder gegen Adolf Eichmann auf, doch entfalteten bestimmte Zeugnisse erst nach den 1990ern ihre eigentliche Wirkung. Heutzutage wird mittlerweile von einer Krise der Zeugenschaft gesprochen, die von Fragen nach der Authentizität von Erinnerungen, der Vergleichbarkeit von Erfahrungen oder einer gefälschten Opferschaft ausgehen. Die genannten Themen sollen unter zur Hilfenahme der Literatur von Giorgio Agamben, Hannah Arendt, Theodor W. Adorno, Julius Margolin, WEB Dubois und Primo Levi verhandelt werden.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin