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Lektüreseminar deutsch-deutsches Zivilrechtsdenken - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 10613
Semester SoSe 2024 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=125104
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 326 (Seminarraum)
Stockwerk: 3. OG


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Kommode - Bebelplatz 2 (BE 2)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Eller, Sebastian
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Staatsex./ 1.Jurist.Prfg.  Rechtswissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2020 )   6 - 6 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Juristische Fakultät
Inhalt
Kommentar

Beschreibung: Die Ideen einer Privatrechtsgesellschaft und eines Zivilrechts der sozialistischen Gesellschaft teilen nach 1945 ein doppeltes Gegenbild: Gesucht wird ein Zivilrechtskonzept, das sich sowohl in Abgrenzung zum Nationalsozialismus als auch zur rechtswissenschaftlichen Systemkonkurrenz im Osten respektive Westen definiert. Von dieser Beobachtung ausgehend untersucht der Kurs die unterschiedlichen Antworten in Bonner Republik und DDR anhand der Lektüre einiger Grundlagentexte zur Privatrechtsgesellschaft und zur sozialistischen Reformulierung des BGB, bevor vergleichend in den Gebieten des Wirtschafts-, Arbeits-, Familien- und Erbrechts die Auswirkungen deren Konzepte analysiert werden. Wie wird die ‚soziale Aufgabe des Privatrechts‘ im Systemwettbewerb verhandelt? In welchem Maß kann die zivilrechtliche Gestaltung von Wirtschafts- und Versorgungsbeziehungen in der DDR als Kontrastfolie zur normativen Begründung des Privatrechts als dezentrale Koordinationsordnung gelten? Ziel des Seminars ist es, sich so einer Ideengeschichte des deutsch-deutschen Zivilrechts anzunähern und damit einer Verflechtungsgeschichte von vermeintlich bürgerlichen und sozialistischen Ideen von Theorie, Kodifikation und Politik des Zivilrechts.

Literatur

Literatur zur Einführung: Heinz Such, Die Ursachen des Versagens der Rechtswissenschaft, in: Neue Justiz 1948, S. 61-68; Ernst-Joachim Mestmäcker, Die Wiederkehr der bürgerlichen Gesellschaft und ihres Rechts, in: Rechtshistorisches Journal 1991, S. 177-192.

Bemerkung

Um eine kurze Interessenbekundung per Email an sebastian.eller@hu-berlin.de wird gebeten.

Prüfung

Anschließende Studienarbeit

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2024 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin