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Sozial-ökologische Transformation: Das Beispiel "Haus des Wandels" mit Exkursion - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 51727
Semester WiSe 2020/21 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 14:00 wöch     findet statt     15
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Scholze-Irrlitz, Leonore , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Das Projektseminar begleitet das von einem Verein 2018 erworbene "Haus des Wandels" (HdW) in Heinersdorf bei Fürstenwalde (Brandenburg). Erarbeitet werden sollen die Grundlagen für eine Ausstellung zur Geschichte und zu den Perspektiven des Hauses. Zentrale Themen jeweils in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive sind:

  • Flucht, Vertreibung und Neuankommen (Ostflüchtlinge im Herrenhaus 1945-1950, Unterkunft für Geflüchtete, Haus im Park 2015/16)
  • Regionale Ernährung, Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität (Betriebs-berufsschule Heinersdorf, Netzwerke „Wandelwoche“ mit Gründung des „Ernährungs-rates Ostbrandenburg“ 2019)
  • Kollektive Organisationsformen (DDR-Vorzeigedorf; Verein HdW, Muster des Commoning)
  • Frauen/intersektionaler (Queer-)Feminismus (Ausbildung DDR, intersektionales Empowerment, offene Lokalentwicklung, Frauen als Aktive im Ort)

In der zu untersuchenden Region entstanden in den Jahren nach 1990 weniger „blühende Landschaften", vorherrschend war die Abwicklung von Betrieben, waren Arbeitslosigkeit und eine daraus resultierende Abwanderung der ländlichen Bevölkerung. Im Seminar wird der übergreifenden Frage nachgegangen, wie im vergangenen Jahrzehnt trotzdem allmählich alternative Ideen von Entwicklung entstanden, die durch verschiedene weitere Umstände wie den drohenden Klimawandel etc. zunehmend Relevanz erhalten und sich mit der lokalen Suche nach gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Perspektiven verbinden. Ist der Strukturwandel mit dem Ziel einer commonischen Postwachstumsgesellschaft ein neuer Ansatz für periphere Regionen?

Grundlagen:

Einführende Literaturphase (theoretische Konzepte von Migration, postsozialistischer Transformation, Open Localism, Nachhaltigkeit, Commons und konvivialer Technik), Arbeit vor Ort, historische Recherchen in Archiven, Interviews

Ziel:

Tafelausstellung als Ortsrundgang mit Dokumentation in Heinersdorf & Performance im HdW zum 700-jährigen Ortsjubiläum im Juni 2021. Dafür wollen wir im Seminar in Kooperation mit dem Studiengang Transformationsdesign der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Prof. Andrea Vetter) ein Konzept entwickeln und umsetzen.

     

Bemerkung

Teilnehmendenbegrenzung: 15 Personen, bei einer Negativnachricht über das Agnes-System wenden Sie sich bitte direkt per Mail an die Dozentin: leonore.scholze-irrlitz@rz.hu-berlin.de

Präsenzveranstaltung. Raum wird noch bekannt gegeben.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin