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Der Blick zurück weist auch nach vorn: Altnordische Literatur und zeitgenössische Diskurse zu #metoo, LGBTQIA+, Klimawandel und Rassismus - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 5230027
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020   
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch   Richter findet statt     24
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Richter, Friederike
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Nordeuropa-Institut
Inhalt
Kommentar

Das Mittelalter – eine verstaubte Epoche? Warum ist die Beschäftigung mit altnordischer Literatur auch im Wintersemester 2020/2021 überhaupt noch relevant?

In dieser Übung werden wir uns altnordischen Texten nähern, in dem wir Fragen stellen, die in zeitgenössischen Diskursen ihren Ausgangspunkt nehmen und aufzeigen, wie spannend und erkenntnisreich die Beschäftigung mit dem skandinavischen Mittelalter in der Gegenwart sein kann. Auch die wissenschaftlichen Theorien und Methoden der vergangenen Jahrhunderte lassen sich kaum aus ihrem jeweiligen zeitgenössischen Kontext lösen, sondern sind von diesen maßgeblich geprägt. Das Ziel dieser Übung ist, altnordische Literatur mit aktuellen Diskursen in Dialog zu bringen und die Relevanz der Beschäftigung mit dem Mittelalter gemeinsam zu erarbeiten. Der Fokus des Kurses wird auf den theoretischen und methodologischen Zugängen liegen und dabei mediävistisches Handwerkszeug anhand der ausgewählten Themen vertiefend zu üben.

Zentrale Fragen des Kurses könnten sein:

- Gab es Trans*/LGBTQIA* schon im Mittelalter?

- Wie hilft das Mittelalter Klimawandel greifbar zu machen?

- Was wurde aus mittelalterlichen Narrativen zu Macht und Gewalt (sexualisierte Gewalt, Kriegsgräuel) in der Forschung gemacht und welches neues Licht kann #metoo darauf werfen?

- Wie wollen wir miteinander leben? Wie sah Migration früher aus, gibt es überhaupt abgegrenzte kulturelle Identitäten und was hat das alles mit rechtem Terror zu tun?

- Was ist ein Mensch?

Der Kurs findet in Form individueller Lernprojekte statt. Eine Anwesenheit zum Zwecke der Themenpräsentationen und –vergabe in der ersten Sitzung ist deshalb zwingend notwendig. Es werden hierzu einige vorbereitete Projektideen präsentiert, aber auch eigene Projektideen sind sehr willkommen. Falls die Teilnahme an der ersten Sitzung nicht möglich ist, muss dies vor der ersten Sitzung per E-Mail (friederike.richter@hu-berlin.de) vermerkt werden.

Dieser Kurs wird ergänzt durch mediävistische Vertiefungskurse, der gemeinsame Besuch eines solchen und dieser Übung ist für das Ablegen der MAP notwendig. Um die Übung erfolgreich abzuschließen, sind regelmäßige, aktive Teilnahme, das Führen eines Lektüretagebuches und das Halten einer Präsentation notwendig.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin