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Römische Mythen im sozialgeschichtlichen Kontext - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 5270072
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020   
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch     findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Sterbenc Erker, Darja , PD Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   1 - 3 
Master of Education (GYM)  Latein 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 2 
Master of Education (ISG)  Latein 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   1 - 2 
Master of Education (GYM)  Latein 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 2 
Master of Education (ISG)  Latein 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   1 - 2 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

In der Vorlesung werden verschiedene Auffassungen von Mythen in der Literatur Roms analysiert. Mythen erklärten den Ursprung von Kulten, Ritualen, Tempeln und Städten, die Eigenschaften der Götter und Heroen, die Beziehungen zwischen Menschen und Göttern. Römische und griechische Autoren projizierten die sozialen und politischen Verhältnisse aus ihrem Umfeld in die mythische Welt, um sie zu verherrlichen oder zu hinterfragen. Darüber hinaus werden humorvolle Mythenerzählungen thematisiert, welche die sozialen und politischen Begebenheiten ironisieren und parodieren. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen verschiedene literarische Gattungen der Mythenerzählung (z. B. Komödie, Mimus, Tragödie, Historiographie, antiquarische Literatur, Epos, Elegie, Menippeische Satire) und ihre Charakteristiken, welche die Mythenerzählungen entscheidend prägten. Mythologie diente der Identitätsstiftung und Reflexion darüber, wie fluid die Sozial- und Geschlechteridentitäten sind. Ein besonderes Augenmerk wird auf verschiedene Arten der Mythendeutung gerichtet, um herauszuarbeiten, mit welchen rationalisierenden Methoden einzelne Autoren die Wahrheit eines Göttermythos von seinem fabulierenden Teil trennen. Abweichende Auffassungen von Mythen werden analysiert, um einen Dialog antiker Autoren mit den vorangegangenen Versionen der Mythen aufzuzeigen. Ein wichtiger Punkt ist zudem die Rezeption antiker Mythen in der modernen Kunst. 

Literatur zur Einführung: Jörg und Ulrike Rüpke, Die 101 wichtigsten Fragen - Götter und Mythen der Antike, München 2010; Fritz Graf, Griechische Mythen, Düsseldorf, 2001.
Spezielle Studien: Fritz Graf (Hg.), Mythos in mythenloser Gesellschaft: Das Paradigma Roms, Stuttgart, 1993; Ueli Dill, Christine Walde (Hg.) Antike Mythen: Medien, Transformationen und Konstruktionen, Berlin, New York, 2009.

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 6 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin