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Reframing the Commons. Von Gartenstädten zu Urban Gardening - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51705
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Einschreibung Online-Angebote    27.03.2020 - 20.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Dadurch verschiebt sich der Beginn der Präsenzveranstaltungen. Es wird außerdem ein zusätzliches Angebot digitaler Lehrveranstaltungen geben. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES!
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch Institutsgebäude - 212 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Scholze-Irrlitz, Leonore , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Ein auf den ersten Blick paradox erscheinendes Resultat zunehmender Urbanisierungsprozesse stellt die Rückkehr von Garten- und Agrarkulturen in den Stadtraum dar. Dabei reicht das Spektrum von der Bewirtschaftung grüner Brachen bis hin zu „Strategien produktiver Stadtlandschaften“ im Rahmen des Klimawandels. Das ist jedoch keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, sondern wurde in den Gartenstädten in der vorangegangenen Jahrhundertwende schon einmal diskutiert. Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsreform waren einige der zentralen Begriffe. Was verbindet die historischen mit den aktuellen Konzepten? Dem wollen wir im Seminar unter der Frage nachgehen: Welche Ökonomien brauchen Städte und müssen wir angesichts ihrer Verarmung an neue Mischformen aus Subsistenz und Ökonomie samt informeller Wirtschaft sowie solidarischer Ökonomie denken? Was braucht eine Gesellschaft und damit auch eine städtische Gesellschaft der Zukunft an Gemeingütern?

Im Seminar werden wir in einem ersten Teil die Entwicklung von Konzepten, commons geleiteter Stadtplanung am Anfang des 20. Jahrhunderts betrachten. Das Problem der Bodenspekulation stand im Mittelpunkt. Dafür wollen wir u. a. „Gartenstädte von morgen“, das zentrale Werk von Ebenezer Howard heranziehen und uns dem „Selbstversorgerkonzept“ von Leberecht Migge zuwenden.

In einem zweiten Teil geht es um die (Neu-)Entwicklung der Idee urbaner Land- und Gartenwirtschaft am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Literatur

Elinor Ostrom: Governing the Commons. The Evolution of Institutions for Collective Action. Cambridge 1990 ( Dt.: Die Verfassung der Allemende: Jenseits von Staat und Markt. Tübingen 1999)

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin