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Von Probebühnen und Experimentier-Laboren – Ethnographische Erkundungen im Humboldt Labor (SP II) - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Digitales Angebot Veranstaltungsnummer 51742
Semester SoSe 2020 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Einschreibung Online-Angebote    27.03.2020 - 20.04.2020    aktuell
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Dadurch verschiebt sich der Beginn der Präsenzveranstaltungen. Es wird außerdem ein zusätzliches Angebot digitaler Lehrveranstaltungen geben. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und nnatürlich AGNES!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 10:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Chakkalakal, Silvy, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Ethnographie: Theorie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Die Bildungsinstitutionen Schule und Universität adressieren ein breites und diverses Publikum. Das Thema Partizipation und das Problem der Exklusivität von (Bildungs)Wissen ist dabei ein wiederkehrender Topos, der sowohl von den Sozial- und Kulturwissenschaften als auch in Bereichen von Politik und Öffentlichkeit verhandelt wird. Diese Überlegungen sind ebenso relevant für Museen und Ausstellungsräume als öffentliche Institutionen mit einem oftmals dezidiert formulierten Bildungsauftrag Bildungsauftrag. In all diesen Kontexten offenbart sich „Bildung“ als fortwährendes Brennglas unterschiedlicher sozialer Problemlagen, konflikthafter Interessen und unterschiedlicher Publika.

Das ethnographische Forschungsprojekt bringt Studierende in Kontakt mit dem Humboldt Labor, dem interdisziplinären Ausstellungsraum der HU, der im Sommer 2020 im Humboldt Forum eröffnet wird. Das Humboldt Labor versteht sich in eigener Beschreibung als lebendige Ideenwerkstatt der Humboldt-Universität und ihrer Partner. Seine Formate sind ebenso vielfältig wie seine Themen: In Ausstellungen, Workshops, wissenschaftlichen Experimenten, Vorlesungen, Diskussionsreihen, Performances, Medieninstallationen und Forschungsstationen im Raum sollen die zukünftigen Besucher_innen die Chance erhalten, sich mit aktuellen Forschungsfragen auseinanderzusetzen und an der Erprobung der Wissensformate der Zukunft teilzuhaben.

Die Studierenden lernen das Vermittlungsteam sowie die Kurator_innen, Wissenschaftler_innen und weiteren Mitarbeiter_innen des Humboldt Labors kennen. Mit theoretischen Ansätzen der Museum Studies, der Anthropologie der Sinne/Visual Culture Studies, der Anticipatory Anthropology, aber auch unter Zuhilfenahme methodologischer Auseinandersetzungen der Organisations- und Museumethnographie werden wir uns u.a. den Themen Bildung, Partizipation, Wissensproduktion, Repräsentation und Zukunft des Ausstellens ethnographisch nähern. Im Spezifischen werden wir uns dem Planungsprozess und damit den vielseitigen Praktiken des Planens, Entwerfens und Infrastrukturierens widmen. In eigenen Projekten werden die Studierenden das weitere Feld und Umfeld des Humboldt Labors ethnographisch beforschen und ihre Fragen, Forschungsdesigns, Themen, Kritiken und Ergebnisse an das Humboldt Labor zurückspielen und mit den Beteiligten diskutieren. Ziel ist es, anhand der ethnographischen Projekte die Forschungsprozesse und möglichen Repräsentationsformen zu reflektieren.

Geplant sind hierbei u.a. auch Kollaborationen mit dem Projekt „Re-Imagining the Archive: Sexual Politics and Postcolonial Entanglements“ (im Rahmen der Princeton-HU Strategic Partnership), eine mögliche Veröffentlichung in der Reihe des Humboldt Labors und eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse in einer Veranstaltung im Humboldt Labor selbst oder am Institut für Europäische Ethnologie.

 

Bemerkung

Termin und Raum folgen

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin