AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Geschichtsschreibung und Nation in Südasien von der späten Kolonialzeit bis in die Gegenwart - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 53652
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=94999
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Weitere Links Moodle-Link
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch 23.04.2020 bis 16.07.2020  edison höfe - 217 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     40
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Mann, Michael , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   6+4  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Studierende, die sich per Agnes für diese Lehrveranstaltung angemeldet haben, werden von der Lehrperson per E-mail kontaktiert. Der Moodle-Schlüssel wird per E-mail mitgeteilt.

 

Mit ausweitender Kolonialherrschaft in Südasien eigneten sich die Briten auch die Deutungshoheit der indischen Geschichte an. Dazu entwarfen sie ein im südasiatischen Kontext völlig neues Geschichtsverständnis sowie eine damit einhergehende Geschichtsschreibung. Als am Ende des 19. Jahrhunderts die indische Nationalbewegung an Fahrt gewann, entstanden erste Schriften zur indischen Geschichte und historische Romane aus der Feder von Indern. Es war der Versuch, sich die eigene Geschichte unter dem Vorzeichen der Nationsbildung wieder anzueignen. Dieser Prozess fand im unabhängigen Indien wie auch in Pakistan bzw. Bangladesh seine Fortsetzung. Debatten um Inhalte von Schulbüchern, wie sie in der Republik Indien bis in die Gegenwart geführt werden, zeugen von der anhaltenden Debatte um die Deutungshoheit einer nationalen Geschichtsschreibung.

Das Seminar wird über einen Moodle-Kurs in Form eines Text-Seminars stattfinden. Das heißt, wöchentlich sind ein oder zwei Texte zu lesen, die dann in jeweils verschiedenen Formen bearbeitet und an den Seminarleiter per Mail geschickt werden sollen. Die "Hausaufgaben" reichen von  Zusammenfassungen auf einer Seite, über die Beantwortung gezielter Fragen zum Text, deren Beantwortung zwei Seiten nicht übersteigen soll, bis hin zur Formulierung der These, die in einem Text vertreten wird. Sofern möglich, wird im Forum auch eine Diskussion zu einem Text stattfinden, zu der jede*r Teilnehmer*in mindestens fünf Kommentare abgeben muss. Die Seminarleistung ist kumulativ, d.h. es wird keine Hausarbeit am Ende des Semesters zu verfassen sein.

Literatur

Vorbereitende und begleitende Lektüre:

  • Michael Mann, Sinnvolle Geschichte. Historische Repräsentationen im neuzeitlichen Südasien. Heidelberg, 2009.
  • Vinay Lal, The History of History. Politics and Scholarship in Modern India. Delhi, 2003.
Prüfung

Präsentation des Gruppen- oder Einzelprojektes. 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin