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"Deutsche" im Asien des 18. Jahrhunderts - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Forschungsseminar Veranstaltungsnummer 53728
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=95006
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Weitere Links Moodle-Link
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 12:00 bis 14:00 wöch 23.04.2020 bis 16.07.2020  edison höfe - 217 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Delfs, Tobias verantwortlich
Mann, Michael , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Süd-u. Südostasienstudien Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   6+4  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Studierende, die sich per Agnes für diese Lehrveranstaltung angemeldet haben, werden von der Lehrperson per E-mail kontaktiert. Der Moodle-Schlüssel wird per E-mail mitgeteilt.

 

Das Seminar beschäftigt sich mit den Motivationen, Lebensläufen und Asienbildern von "deutschen" Asienfahrern des 18. Jahrhunderts. "Deutsch" bezieht sich in dieser vornationalen Zeit auf Personen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, konnte also beispielsweise auch den schweizer oder österreichischen Raum umfassen. "Oberdeutsche" Handelshäuser und Kaufleute wie die Welser beteiligten sich schon im 15. Jahrhundert an den Asienreisen der Portugiesen. Mit dem Aufkommen der verschiedenen europäischen Ostindienkompanien verstärkte sich diese Entwicklung und gerade im 18. Jahrhundert zog es zahlreiche "Deutsche" nach Asien.

Sie waren nicht allein als Händler, Soldaten oder Seeleute für die Kompanien tätig, sondern wirkten unter anderem als Missionar, Naturforscher, Handwerker, Apotheker, Arzt oder als Porträtmaler. Zum Teil standen sie auch in Diensten indischer Fürsten. Die Übergänge konnten jedoch fließend sein, wenn sich etwa ein Missionar zeitgleich als Kaufmann, Handwerker, Lehrer oder Naturforscher betätigte oder aber Ärzte, Missionare oder Apotheker botanisierten. Auch gab es regelrechte Überlebenskünstler mit einer beachtlichen sozialen Mobilität, die zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Tätigkeiten ausübten.

 

 

Literatur

Jürgen G.Nagel: Abenteuer Fernhandel. Die Ostindienkompanien, Darmstadt 2007;

Michael Mann: Indien ist eine Karriere. Biographische Skizzen deutscher Söldner, Ratsherren und Mediziner in Südasien, 1500-1800, in: Markus A. Denzel (Hg.): Deutsche Eliten in Übersee, (16. bis frühes 20. Jahrhundert), St. Katharinen 2006, S. 249-289.

Prüfung

Hausarbeit. 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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