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Die Entdeckung des Nordens. Nordnorwegen und Nordkalotten - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5230078
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=93085
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Weitere Links Moodle
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.134 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum) Federhofer ,
Tuchtenhagen
findet statt     8
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Federhofer, Marie-Theres, Professorin
Tuchtenhagen, Ralph , Prof. Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Nordeuropa-Institut
Inhalt
Kommentar

(Vorbereitungskurs zur Exkursion im Juni 2020)

Der Norden Skandinaviens war lange Zeit eine wenig bekannte und politisch periphere Region. Bis weit ins 19. Jahrhundert waren Reiseberichte eine wichtige Informationsquelle über diese entlegene Gegend und prägten unser Bild vom hohen Norden. Diese Situation hat sich, wie das Beispiel Nordnorwegens zeigt, seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts geändert. Nordnorwegen hat sich in den vergangenen 50 Jahren aufgrund seiner reichen Vorkommen von Öl, Gas und Mineralien vom „Armenhaus“ Norwegens zu einem prosperierenden Teil des Landes entwickelt. Diese Entwicklung hat auch kulturelle, politische und gesellschaftliche Konsequenzen: sie betreffen etwa den Umgang mit der samischen Urbevölkerung und deren Rechten oder die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel, der in den arktischen Regionen besonders spürbar ist. Seit 2006 hat Norwegen eine eigene „Nordområdestrategi“, die 2020 revidiert werden soll. 2018 hat die norwegische Regierung die sog. „Sannhetskommisjon“ ernannt, die die Norwegisierungspolitik und das Unrecht, das der norwegische Staat an der samischen, kvenischen und norwegisch-finnischen Bevölkerung begangen hat, aufarbeiten soll. Auch sicherheitspolitisch ist Nordnorwegen, das als einziger Teil Norwegens (neben Schweden) an Finnland und Russland grenzt, eine zunehmend wichtigere Region geworden. Gleichzeitig war diese Gegend historisch und kulturell gesehen immer schon Teil eines transnationalen Gebiets (Nordkalotten). Wir wollen in unserem Kurs anhand ausgewählter Texte diesen historischen und gegenwartsbezogenen Aspekten des hohen Nordens nachgehen. Dabei wollen wir gemeinsam mit den Studierenden entscheiden, welche der genannten Gesichtspunkte insbesondere behandelt werden sollen. Der Kurs dient der Vorbereitung einer Exkursion nach Nord-Troms und in die West-Finnmark im Juni 2020.

Literatur

Einführende Literatur: The Barents Region. A transnational history of subarctic Northern Europe. Hrsg. von Lars Elenius, Hallvard Tjelmeland u.a. Oslo 2015;  Travels in the North. A multidisciplinary approach to the long history of northern travel writing. Hrsg. von Silje Gaupseth, Marie-Theres Federhofer u. Per Pippin Aspaas. Hannover 2013; Nord-Norge i Europa: arkeologi, historie og kulturvern. Venneskrift til Reidar Bertelsen, desember 2013 / 2013. Hrsg. Hans Peter Blankholm, Tromsø 2013.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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