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Der Zweite Weltkrieg in Nordeuropa (1939–1945) – eine Region, viele Wege - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5230079Ü
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.02.2020 - 30.04.2020   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 08.04.2020 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozentinnen bzw. Dozenten, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozenten der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.04.2020 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.231 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Besprechungsräume allgemein) Tuchtenhagen findet statt     5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tuchtenhagen, Ralph , Prof. Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Nordeuropa-Institut
Inhalt
Kommentar

Die skandinavischen Staaten waren vom Zweiten Weltkrieg unterschiedlich betroffen. Finnland hatte sich in zwei Kriegen mit der Sowjetunion auseinanderzusetzen. Dänemark und Norwegen wurden 1940 von deutschen Truppen besetzt. Island und Grönland dienten als Militärbasen für Briten und Amerikaner. Schweden blieb als einziges Land neutral, konnte sich aber auch nicht völlig dem politischen und wirtschaftlichen Druck der kriegsführenden Mächte entziehen. Im Kurs sollen diese verschiedenen Geschichten aufgearbeitet und hinsichtlich der Frage analysiert werden, warum sich die skandinavischen Länder trotz erklärter Neutralität zu Kriegsbeginn nicht aus dem militärischen Geschehen heraushalten konnten und welche Faktoren für diesen Misserfolg im Gegensatz zu den tatsächlich neutral gebliebenen Staaten den Ausschlag gegeben haben.

Der Kurs wendet sich an Studierende der skandinavistischen Kulturwissenschaft und der Geschichtswissenschaft. Studienleistungen für Geschichtsstudierende können als Kurse für Neuere und Neueste Geschichte angerechnet werden. Sprachkenntnisse im Schwedischen und/oder Finnischen sind vor Vorteil, aber nicht Teilnahmevoraussetzung.

Literatur

Henrik Nissen (Hg.): Scandinavia during the Second World War, Oslo 1983. Robert Bohn (Hg.): Neutralität und totalitäre Aggression. Nordeuropa und die Großmächte im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 1991. Henrik Stenius u.a. (Hg): Nordic narratives of the Second World War. National historiographies revisited, Lund 2011. John Gilmour (Hg.): Hitler's Scandinavian legacy. The consequences of the German invasion for the Scandinavian countries, then and now, London etc. 2013.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin