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Musik und Islam in Subsahara -Afrika. Von Dhikr zu Hip-Hop / Music and Islam in Sub-Saharan Africa: From dhikr to hip-hop - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53663
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch-englisch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019    aktuell
Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 18:00 wöch 24.10.2019 bis 15.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
edison höfe - 410 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ahmed, Chanfi , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3 + 4  2 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3 + 4  2 -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

In der Regel ziehen Muslime den musikalischen, also den psalmodierten (mujawwad)  Korantext, dem Korantext vor, den man einfach ohne Töne rezitiert(murattal). 
Der islamischen Überlieferung zufolge hat der Prophet Muḥammad mehr als einmal musikalische Darbietungen von Tanz und Gesang angeschaut  und genossen. Das ist ein ausreichender Beweis für die Rechtmäßigkeit der Musik im Islam. Die Frage bleibt aber immer noch umstritten, weil einige Muslime diese Auffassung nicht teilen.
In den islamischen Gesellschaften südlich der Sahara gibt es drei Arten von „islamischer  Musik“. 1-Die Musik, die man als islamisch betrachtet, also Musik, Lieder und Tänze, die die islamischen Rituale begleiten, wie den ʿīd al-aḍhā (das Opferfest oder tabaski ), den ʿīd al-fiṭr (das Fest zum Ende des Ramadan), den mawlid (Fest anlässlich des Geburtstags des Propheten) und den dhikr (Zeremonie der Sufi-Bruderschaften/ ṭarīqa).
2- Die Musik, die Lieder und Tänze, die man während der Besessenheitszeremonien (Zar, Tumba etc.) spielt.
3- Der Teil der Pop-Musik, der islamische Formeln und Verhaltensweisen der islamischen Ethik enthält. Dies ist beispielsweise der Fall im taarab in Ostafrika, ein Genre von Musik, das die „Führer des Nationalstaates“ für ihre Interessen instrumentalisiert haben.
Ziel des Seminars ist es, über diese Genres von Musik und ihre Entwicklungen in Zeit und Raum zu diskutieren sowie die religiösen, sozialen und politischen Implikationen zu analysieren.

In general, Muslims prefer the musical Qur ͗anic text, that is to say the chanted and well recited one (mujawwad) than the one simply recited without any effort to embellish the recitation (murattal). Islamic tradition relates that Prophet Muḥammad, in more than one time, enjoyed musical performances of dance and song performed before him. This is a sufficient proof of the legality of music in Islam. That said, the issue is still nonetheless controversial because some   Muslims refuse this evidence.
In the Islamic societies of Sub-Saharan Africa, there are three kinds of “Islamic music”. 1-The music considered as Islamic, that is to say music, songs and dances that accompany the Islamic rituals asʿīd al-aḍhā (tabaski in West Africa),ʿīd al-fiṭr (celebration of the end of Ramadan), the mawlid (celebration of the birth date of the Prophet), dhikr (ceremonies of the Sufi brotherhoods (ṭarīqa), etc.
2- Music, songs and dances performed during the ceremonies related to Spirit possession (Zar, tumba, etc.).
3- Part of the pop music in which Islamic formulas, behaviors of Islamic ethics have been expressed. This is the case for example of the taarab in East Africa; a genre of music that the “leaders of the nation state” in the region have been also instrumentalized for their interests.
The seminar aims to discuss these music genres and their evolution in time and space as well as the religious social and political implications.

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin