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(Neue) Medien und Praktiken des Protests - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53664
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019    aktuell
Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 08:00 bis 10:00 wöch 22.10.2019 bis 11.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
edison höfe - 217 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     25
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schneider, Nadja-Christina , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstudium-o.Abschl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Global Studies Programme Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )   -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich die Beziehung zwischen technologischen Medien und Protestpraktiken gewandelt und weltweit deutlich intensiviert. Mit Blick auf neue Formen des (gewaltfreien) Protests in urbanen Räumen seit den 1960er und 70er Jahren wurde beispielsweise häufig kritisch angemerkt, dass diese immer mediengerechter oder „spektakulärer“ inszeniert sein müssten, um von den Medien „gesehen“ zu werden. Mittlerweile gehören die mediale Selbst-Repräsentation und das zeitgleiche geplante Stattfinden von Protesten in translokalen, digitalen sowie in physischen öffentlichen Räumen dagegen zu den festen Bestandteilen von Protestereignissen. Was überhaupt als „Protest“, geschweige denn als politischer Protest gilt, wird dabei sehr unterschiedlich betrachtet und bewertet. Unumstritten ist hingegen, dass der menschliche Körper weiterhin von zentraler Bedeutung ist, sowohl im Kontext performativer Praktiken als auch der visuellen Repräsentation und Zirkulation von Bildern des Protests.

Das Seminar gliedert sich in zwei Arbeitsphasen: Anhand theoretischer Grundlagentexte und ausgewählter Fallbeispiele (Gandhis Salzmarsch in Indien, Civil Rights Movement in den USA, Act Up und #metoo-Bewegung global) erarbeiten wir uns zunächst ein vertieftes Verständnis für die Wechselbeziehungen zwischen (neuen) Medien und performativen Praktiken des Protests. Darauf aufbauend beschäftigen sich die Teilnehmenden in der Gruppenarbeitsphase mit selbstgewählten und eigenständig recherchierten Beispielen aus Asien und Afrika, anhand derer sie ihre erarbeiteten Fragen zu Medien-, Körper- und Protestpraktiken exemplarisch untersuchen.

Für eine gewinnbringende Teilnahme an diesem Seminar ist die Bereitschaft zu pünktlichem Erscheinen, regelmäßiger und aktiver Beteiligung sowie zur Zusammenarbeit in kleinen Gruppen eine zentrale Voraussetzung. Die Arbeitsleistungen umfassen neben der Textlektüre und -diskussion ein zweiseitiges Reflexionspapier und ein wissenschaftliches Poster, das im Rahmen der Präsentation der Gruppenarbeitsergebnisse vorgestellt wird.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 5 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin