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Russisch: Performance-Kunst in Russland - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5260104
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 12:00 bis 14:00 wöch 21.04.2017 bis 22.07.2017 
Einzeltermine anzeigen
Boeckh-Haus - 561 Dorotheenstraße 65 (DOR 65) - (Musik-/Sprechunterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Vassilieva, Ekaterina verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kult.Lit.Mit.-u.Osteuopas Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Russisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (GYM)  Russisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Russisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (GYM)  Russisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Slawistik und Hungarologie
Inhalt
Kommentar

In den letzten Jahren macht die russische Performance-Szene, vor allem als Bestandteil der “neuen Protestkultur”, wieder verstärkt von sich reden. Wenn die Performance ein Instrument der Transformation der Wirklichkeit ist, dann wird sie im heutigen Russland dazu benutzt, die Machtverhältnisse sowohl im Alltäglichen als auch im Politischen neu zu verhandeln und Bilder zu schaffen, die eine alternative Wahrnehmung der Gegenwart erlauben. Doch um die Funktionsweisen und die Wirkung der aktuellen russischen Performancekunst zu verstehen, muss man den Blick zurück auf die Anfänge und Entwicklung dieser Gattung in Russland werfen. Das Seminar gibt eine systematische Einführung in die Geschichte der Aktions- und Performancekunst in der sowjetischen und postsowjetischen Zeit seit den 1970er Jahren und verbindet sie mit entsprechenden Tendenzen in anderen Ländern West- und Osteuropas. Neben der Frage “Was macht das Besondere der russischen Performance-Szene aus?”, steht dabei immer auch eine andere: “Was sagen uns die zur Diskussion stehenden Aktionen über das Performative in der Kunst überhaupt?” Es wird untersucht, inwiefern sich die Performance von den anderen Kunstgattungen (wie Theater oder bildende Kunst) unterscheidet und wo sie hingegen mit ähnlichen Techniken arbeitet. Aus diesen Fragestellungen ergibt sich auch die Wahl der analytischen Verfahren, die uns ermöglichen werden, die Performance als eine eigenständige Kunstform in ihrer ganzen Komplexität zu fassen.

Literatur

Fischer- Lichte, Erika: Ästhetik des Performativen. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2004.

 Bryzgel, Amy: Performing the East: Performance Art in Russia, Latvia and Poland Since 1980. NY: I.B.Tauris 2013.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin