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Literarische Mietverhältnisse - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210045GS
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Wichtige Änderungen

Bitte die aktuelle Zeit und den Raum unter dem Originaleintrag 5210045 prüfen

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch     findet statt     15
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Jürjens, Kira , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Inhalt
Kommentar

Dem Mietshaus und den damit verbundenen zwischenmenschlichen Beziehungen kommen in der Literatur seit dem späten 18. Jh. erzähldynamisierende Funktionen zu. Als städtischer Mikrokosmos ermöglicht das Mietshaus ein Erzählen, das über die Konflikte von Individualschicksal, Kernfamilie oder Paarbeziehung hinausgeht und das Neben- und Ineinander von Nachbarschaft und Urbanität produktiv macht. Neben narratologischen Fragen nach den Modi literarischer Raumdarstellung rücken damit auch (aktuelle) gesellschaftliche Fragen in den Blick: Wer wohnt wie bei wem? Welche Macht-, Geschlechter- und Abhängigkeitsverhältnisse sind damit verbunden? Was kostet Wohnen? Diesen Fragen widmen wir uns entlang von Texten wie u.a. Ludwig Tiecks „Des Lebens Überfluß“, Adalbert Stifters „Turmalin“, Gottfried Kellers „Die arme Baronin“, Siegfried Kracauers „Mietshaus im Berliner Westen“, Gabriele Tergits „Gilgi“, Irina Liebmanns „Berliner Mietshaus“ und Anke Stellings „Schäfchen im Trockenen“.

Als Teilnahmeleistung sind kleinere schriftliche Beiträge einzureichen.

Prüfung

BA M4 + M6: mündlich

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin