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Rechte Gefühle: Faschismus als Erlebnisangebot und Affektgemeinschaft - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532831GS
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Bitte die aktuelle Zeit und den Raum unter dem Originaleintrag prüfen: 532831

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 10:00 bis 12:00 wöch von 13.04.2026      findet statt     10
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bruns, Claudia , Prof. Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Inhalt
Kommentar

Parteien und Bewegungen des ‚rechtspopulistischen Komplexes‘ der Gegenwart vermeiden es, sich selbst als offen rückwärtsgewandt, autoritär oder frauenfeindlich zu zeigen. Sie legen vielmehr Wert darauf, modern und moderat zu wirken. Zugleich versuchen sie, über emotionale Identifikationsangebote Menschen an sich zu binden. Im Seminar wollen wir der Frage nachgehen, wie solche rechten ‚Affektgemeinschaften‘ erzeugt werden und wodurch sie Bindekraft erhalten. Oft geht es um Selbstinszenierungen einerseits als gefährdet und andererseits rebellisch-revolutionär. Aber auch starke Polarisierungen, Skandalisierungen, Selbstviktimisierungen oder die Adaption von (ehemals linken) Begrifflichkeiten und Performanzen spielen eine Rolle.  Eine These wird sein, dass (neben rassistischen Diskursmustern) vor allem ein aggressiver Antifeminismus starke Emotionen zu entfachen versteht und als ein „Türöffner“ für die Verbreitung rechter Positionen in die Mitte der Gesellschaft hinein fungiert.  – Außerdem soll es darum gehen, einen Vergleich zu älteren völkischen wie jungkonservativen Bewegungen der 1920er und 1930er Jahre zu ziehen und deren ‚Erlebnisangebote‘, politische Ästhetik, Diskurs- und Affektpolitiken zu analysieren.

Prüfung

M4 + M6: Hausarbeit, Mündlich

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin