Bitte die aktuelle Zeit und den Raum unter dem Originaleintrag 53729 prüfen
Im Seminar widmen wir uns gender-basierten Aktivismen mit unterschiedlicher ideologischer Positionierung im Hinblick auf den Status von Frauen, Geschlechterrollen und geschlechterideologischer Ausrichtung in Südostasien in transregionaler Perspektive und untersuchen Aushandlungsprozesse von Aktivistinnen im Spannungsfeld von Religion und (Neo-)Populismen. Fallbeispiele: Myanmar, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, aber auch Pakistan, Afghanistan und Indien – je nach Interesse der teilnehmenden Studierenden.
In einem ersten Seminarteil lesen wir zentrale theoretische und methodologische Texte mit einem Schwerpunkt auf dekolonialen, indigenen und feministischen kritischen Zugängen. In einem zweiten Block widmen wir uns Grundlagentexten zum Thema in einigen ausgewählten Ländern. Das Seminar basiert weitgehend auf englischsprachiger Literatur und verwendet zudem Dokumentarfilme. In einem dritten Teil konzipieren, diskutieren und reflektieren wir wichtige Fallstudien und reflektieren deren forschungsethische Herausforderungen.
Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen und zentrale Arbeitsinstrumente für die Analyse von genderbasierten Aktivismen im Spannungsfeld von Religion und (Neo-)Populismen im transregionalen Vergleich und führt in Kernkonzepte der Geschlechterforschung und feministisch-orientierten New Area Studies sowie eine mögliche Forschungspraxis ein.
Gute Englischkenntnisse sind aufgrund der mehrheitlich englischsprachigen Grundlagentexte wichtig.
Südostasien Südasien Transregionale Perspektiven
Je nach Studiengang und Modulbelegung weitere Optionen und ECTS-Varianten vereinbar.
BA M4, M6: Hausarbeit
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: