In der Studie „Mapping Open Science Research" haben Forschende über 650 empirische Studien zu Open Science aus den Jahren 2000 bis 2020 zusammengetragen und als offenen Datensatz veröffentlicht. Dieser Datensatz ermöglicht es, Fragen zu untersuchen wie: Wie setzt sich Open Access in verschiedenen Ländern durch? Wie nutzen und verstehen Forschende Open Access?
Im Projektkurs arbeiten die Teilnehmenden direkt mit diesem Datensatz, der auf einem systematischen Literaturreview basiert. Sie lernen die Methodik systematischer Reviews kennen und wenden bibliometrische sowie netzwerktheoretische Methoden an, um den Datensatz nach eigenen Fragestellungen auszuwerten. Dabei entwickeln sie den Datensatz in Zusammenarbeit mit den Autor*innen weiter und erlernen den Umgang mit relevanten Werkzeugen und Methoden der Datenanalyse.
Die Ergebnisse werden dem Autor*innen-Team präsentiert und als Datenpublikationen veröffentlicht. Durch diese direkte Zusammenarbeit mit den Forschenden lernen die Teilnehmenden einen zentralen Aspekt wissenschaftlicher Praxis kennen: den kollaborativen Austausch und die kritische Diskussion von Forschungsergebnissen. Sie erfahren, wie Forschungsdaten weiterentwickelt und nachgenutzt werden, und tragen selbst zur Open Science-Community bei. Dabei erleben sie, wie wissenschaftliche Erkenntnisse durch offenen Dialog und gemeinsame Arbeit entstehen und wie Transparenz sowie Reproduzierbarkeit in der Forschung konkret umgesetzt werden.
Lernziele:
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: