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Dissonante Objekte und christliche materielle Kulturen: Interdisziplinäre Perspektiven aus Berliner Sammlungen. Ein Projektseminar - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 9620016ÜWP
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.02.2026 - 03.05.2026   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) ab dem 11.04.2026 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt, da die vorgesehene Platzzahl bereits erreicht ist.

Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.4.2026 möglich. Eine Vergabe der frei gewordenen Plätze wird bis dahin wöchentlich erfolgen.
Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 16:00 bis 18:00 c.t. wöch 13.04.2026 bis 13.07.2026  3.03 (Seminarraum)
Stockwerk: 2. OG


Fritz-Strassmann-Haus - Hannoversche Straße 6 (HN 6)

Brevaglieri findet statt     10
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Brevaglieri, Sabina, Professorin, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Institut für Katholische Theologie (IKT)
Inhalt
Kommentar

Dieses Seminar ist als wissenschaftliche Vorbereitung des internationalen Workshops „Mapping Dissonant Objects: Religious Material Engagement across Italy, the Iberian Peninsula and the Holy Land“ konzipiert, der in Kooperation mit dem Humboldt Forum und der Staatsbibliothek zu Berlin vom 17. bis 19. Juni 2026 veranstaltet wird.

Das Seminar thematisiert das Verhältnis von Religion und Materialität im Rahmen einer pluralen Produktion des globalen Christentums, die seit dem 16. Jahrhundert eng mit imperialen und kolonialen Dynamiken verflochten ist. Eine Neudefinition und Diskussion des Konzepts des „dissonant object“ ermöglicht es, Praktiken des „religious material engagement“ einer Vielzahl von Akteuren in diesem Kontext zu untersuchen. Dabei wird sowohl der Vielfalt von Handlungsmöglichkeiten als auch der Handlungsträgerschaft der Dinge Aufmerksamkeit geschenkt im Spannungsfeld pluraler Asymmetrien und dynamischer Verflechtungen (Entanglements). Im Zentrum stehen die intermedialen „Übersetzungen“ des Göttlichen und des Sakralen sowie die damit verbundenen Praktiken, die die Interagency der Dinge mobilisieren, mit einem besonderen Schwerpunkt auf den iberischen Welten der Frühen Neuzeit und missionarischen Kulturen.

Ziel des Seminars ist die aktive Einbindung der Studierenden in interdisziplinäre Tätigkeiten, die die Arbeit in Präsenz sowohl mit Papierartefakten als auch mit Museumsobjekten ermöglichen. Die Teilnahme bietet zudem die Möglichkeit, sich an der Konzeption und Produktion einer digitalen Ausstellung sowie an einer Social-Media-Kampagne im Rahmen des Gesamtprojekts „Mapping Dissonant Objects“ zu beteiligen.

Ein detaillierter Zeitplan wird in den ersten Seminarsitzungen vorgestellt.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin