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Jürgen Habermas und die Theorie des kommunikativen Handelns - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53093
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    13.04.2026 - 16.04.2026   
Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 001 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Institutsgebäude - Universitätsstraße 3b (UNI 3)

Außenbereich nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Volk findet statt     25
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Volk, Christian, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

Jürgen Habermas’ „Theorie des kommunikativen Handelns“ zählt zu den einflussreichsten gesellschafts- und politiktheoretischen Entwürfen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und hat Debatten über Rationalität, Demokratie und gesellschaftliche Integration nachhaltig geprägt. Mit dem Konzept kommunikativer Rationalität, der Analyse sprachlicher Verständigungsprozesse sowie der Unterscheidung von Lebenswelt und System entwickelt Habermas eine Theorie, die moderne Gesellschaften zugleich erklärt und kritisch befragt. Im Seminar setzen wir im Stil eines „close reading“ an zentralen Passagen des Werks an und rekonstruieren schrittweise die Argumentationsgänge, Grundbegriffe und normativen Implikationen. Dabei diskutieren wir insbesondere die Diagnose der „Kolonialisierung der Lebenswelt“, die Rolle von Recht und Öffentlichkeit sowie die Spannung zwischen Verständigung und strategischem Handeln. Gerade angesichts von Polarisierung, Technokratisierung und Legitimationskrisen lohnt es, Habermas’ Theorie auf ihre analytischen Potentiale und ihre Grenzen hin zu prüfen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur intensiven Lektüre. Im Seminar kommen kurze Impulsreferate, Protokolle sowie kleinere Essays (in-house) zum Einsatz.

Literatur
  • Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns (2 Bde.), Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin