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Zur Citizenship-Debatte im städtischen Kontext - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53091
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Zentrale Nachfrist    13.04.2026 - 16.04.2026   
Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 12:00 bis 14:00 wöch 001 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Institutsgebäude - Universitätsstraße 3b (UNI 3)

Außenbereich nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Lebuhn findet statt     20
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lebuhn, Henrik , PD Dr. rer. pol. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstud.-o.Abl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Stadt- und Regionalsoziologie
Inhalt
Kommentar

Der Begriff "Citizenship" ist in den Sozialwissenschaften stark durch T.H. Marshall geprägt. In seinem klassischen Essay von 1950 unterschied er zwischen Bürgerrechten, politischen Rechten und sozialen Rechten und skizzierte, wie unterschiedliche Rechte seit dem 18. Jahrhundert in sozialen und politischen Konflikten erkämpft wurden. Auch wenn dieses Konzept heute weiterhin zentral ist, wurde die scheinbar "natürliche" nationalstaatliche Ordnung von Bürgerschaft im Zuge der Globalisierung nachhaltig erschüttert; das betrifft unter anderem auch die Frage, wie neue (und alte) Formen von Bürgerschaft auf lokaler Ebene entstehen. In unserem Seminar nehmen wir Maarshalls Bürgerschaftskonzept zum Ausgangspunkt und beschäftigen uns damit, wie es seit den 1990er Jahren speziell in der Stadtforschung weiterentwickelt wurde. Wir lesen uns u.a. in Debatten um Urban Citizenshzip und Insurgent Citizenship ein und erschließen uns thematische Felder, auf denen lokale Politiken der Bürgerschaft relevant sind. ACHTUNG: Diese Veranstaltung muss in der ersten Semesterwoche leider ausfallen; die erste Sitzung findet am 23.4. statt.

Literatur
  • Glick-Schiller, N. und Wimmer A. (2002): Methodological nationalism and beyond: nation–state building, migration and the social sciences, in: Global Networks, 2/4, 263-364
  • Hess, S.; Lebuhn, H. (2014): Politiken der Bürgerschaft. Zur Forschungsdebatte um Migration, Stadt und Citizenship, in: sub/urban 2/3 2014
  • Marshall, T. H. (1950): Citizenship and Social Class: And Other Essays. Cambridge

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin