Unsere Religionen sagen offenkundig Widersprüchliches: »Ein barmherziger und gnädiger Gott – Er sucht die Schuld der Väter bei den Söhnen und Enkeln heim.« – »Der ist weise, der von jedem Menschen lernt.« – »Ein Gott in drei Personen.« – »Es besteht kein realer Unterschied zwischen Glaube und Unglaube.«
Das Seminar untersucht solche Paradoxien formal, historisch und theologisch.Ein islamischer und ein katholischer Theologen bieten die Veranstaltung gemeinsam an. Als Gast laden sie einen jüdischer Gelehrten ein.
Ein Buch, das die Dozenten gerade verfassen, dient als Leitfaden. Das Manuskript wird den Studierenden zur Verfügung gestellt.
Amer Latif, »The Performance of Perplexity: A Sufi Approach to the Paradoxes of Monotheism«, in: The Muslim World 97 (2007), S. 611–625.
Kurt Wuchterl, Henning Schröer, »Paradox (Paradoxon, Paradoxie)«, in: Theologische Realenzyklopädie, Band 25, S. 726–737.
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